Posts mit dem Label Meta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Meta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 27. März 2026

Besuch bei der Bundesnetzagentur

 


Hallo ihr tollen Menschen da draußen!

Nein, das ist noch nicht mein Bericht über den Besuch der Leipziger Buchmesse, der wird aber sicher auch die nächsten Tage folgen.


Hier geht es einmal darum, dass ich bei der Bundesnetzagentur eine kleine Anfrage gestartet habe.

Die Sperrung meines Instagram-Accounts wird nämlich bald ein halbes Jahr alt, und da ich dies gebührend feiern möchte, würde ich euch gern die Behörde einmal näher vorstellen, die diesen Fall seit diesem Zeitraum immer noch nicht bearbeitet hat. Deshalb habe ich die Pressestelle der Bundesnetzagentur gebeten, ob ich sie nicht mal besuchen kann, um euch diese Behörde einmal genauer vorzustellen und ihre Arbeit einmal genauer zu beleuchten. Und, wenn es mir gelingt, auch einmal zu zeigen, wie sie sich für uns als Bürger einsetzt und uns vor unangemessenen Sperren im Internet schützt.

Ich hoffe auf ein positives Feedback der Bundesnetzagentur. Drückt mir die Daumen.



Donnerstag, 23. Oktober 2025

Update zur Instagramsperrung.

Wenn ich das Thema hier schon anspreche, dann will ich euch ja auch auf dem Laufenden halten, also auf geht´s: 😉

Nachdem ich Meta mit einem vorverfassten Schreiben von der Verbraucherzentrale (wo ich nur noch ein paar Daten für mich ändern musste) über meinen Unmut in Kenntnis gesetzt hatte, dass ich gesperrt wurde, bekam ich mehr oder minder die Antwort: „Du, da können wir dir auch nicht helfen!“ Nur halt auf Englisch (auf ein deutsches Schreiben). (Und ja: Ich habe das Schreiben zu der Stelle hingeschickt, die mir die Verbraucherzentrale geraten hat.) 

Also dachte ich mir damals: „Gehen wir doch mal zur Bundesnetzagentur und reichen da Beschwerde ein.“ Doch als ich damals das Beschwerdeformular ausfüllen wollte, stand Folgendes auf der Seite:




 Hach, wie schön, hach, wie nett. Ist das nun eine göttliche Intervention? Zumal der 08.10.2025 auch das Datum war, an dem meine Sperrung final gemacht wurde. Vielleicht soll ich mehr Bücher schreiben und weniger Zeit auf Social-Media-Plattformen verbringen oder einen Grund haben, mir die Haare zu raufen und mein prachtvolles Haupthaar auszudünnen? Oder soll ich jetzt eine Mäusemelkfarm aufbauen? Wäre immerhin ein neues Geschäftsmodell. 

Da ich es mir aber schon recht kniffelig vorstellte und es vermutlich doch sehr schwierig werden würde, Kleinnager zu melken, sah ich wieder von meinen Plänen ab. Schließlich stand ja mit Frankfurt ein sehr freudiges Ereignis (siehe vorrigen Post) vor der Tür. Auch wenn es schon einen kleinen Schmunzler wert ist, wenn ausgerechnet die Bundesnetzagentur Probleme mit ihren Internetseiten hat. (Und ja, das ist menschlich und kann jedem passieren, auch der Bundesnetzagentur.)


Aber nach Frankfurt sollte doch alles funktionieren, richtig? 

RICHTIG, denn nachdem ich mich durch das Formular durchgeklickt hatte und denen mein Anliegen so schildern konnte, erhielt ich danach folgenden Bildschirm:


Und nun heißt es abwarten, Tee trinken und natürlich Daumen drücken. Und ich hoffe, das tut ihr alle nun ganz fleißig, damit ich bald meinen Instagram- und den damit verknüpften Threads-Account wiederhabe.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Restwoche ohne Instagram-Probleme.





Mittwoch, 8. Oktober 2025

Von Instagram gelöscht

 

Für alle, die es schon immer interessiert hat: So sieht es aus, von Instagram deaktiviert zu werden. Was gerade zum jetzigen Zeitpunkt ein bißchen blöd ist, ist, dass ich doch alle, die es wollten, mit auf meine Reise nach Frankfurt nehmen wollte. Und ja, es ist schon ein wenig passiert, ich habe ein paar Postkarten gedruckt und ein paar Besorgungen für Frankfurt gemacht. Ich werde alle, die daran interessiert sind, auch darüber informieren. Dann halt erst mal ohne Instagram und Threads. Schade, aber kann man nicht ändern.


Aber was habe ich Schlimmes getan?

Ich will es euch sagen: Ich bin böse! Ich weiß zwar nicht, warum, aber ich bin böse. Furchtbar böse! Sprich: Ich habe KEINE Ahnung. Ich habe weder öffentlich noch in den PMs jemandem etwas getan oder sexuelle Inhalte verbreitet. (Ich schlimmer, schlimmer Pursche!) Ich habe keine automatisierten Posts verbreitet oder Programme benutzt, die so etwas tun. Aber scheinbar gibt es einen wirklich guten Grund, mich zu bannen. Denn sonst würden sie es ja nicht tun. Ich meine, mein Vergehen muss ja epische Ausmaße gehabt haben: Erst hieß es, bei mir würde Botverdacht vorliegen. Dann hieß es, ich würde gegen die AGBs verstoßen, nun heißt es, ich hätte gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen. Sprich: Ja, ich muss ziemlich böse sein. Und diese Welt dann auch noch über meine nervigen Bücher zu informieren. Das geht doch nicht, das gehört ja wohl bestraft. Na ja, vielleicht habe ich es auch ein wenig übertrieben. Aber mich gleich zu bannen, nur weil ich „Wortmalerien des Werdens“ zum 2. schönsten Buch der Welt gekürt habe? Habt ihr denn so gar keinen Humor, liebe Meta-Bots? Ach ja, Bots und Humor, war da nicht irgendwas?
Aber so oder so: Computer machen doch keine Fehler, die suchen sich garantiert die richtigen raus, um sie angemessen aus dem digitalen Social-Media-Gedächtnis zu streichen. Und das scheinen immerhin viele verdient zu haben, denn: Nein, ich bin nicht der Einzige, dem das passiert ist. Nur eine kleine Suche und schwupps, habe ich viele Leute gefunden, die da im Netz ihr Leid klagen. Hobbyfotografen, die ihre Bilder mit der Welt teilen wollten, genau wie Leute, die über dieses Netzwerk schon seit über 10 Jahren socialisen und nun vielleicht den Kontakt zu Tante Trudi für immer verloren haben, alle waren sie Instagram wohl scheinbar zu böse. Alle beteuern ihre Unschuld, alle behaupten, sie hätten nichts gemacht. Aber na ja, man kann im Netz ja viel erzählen. Und welcher Täter gesteht schon seine Schuld ein? Sie sind bestimmt genauso schuldig wie ich! Also: Zack, zack, zack, weg mit dem Lumpenpack! Lasset uns das Urteil dieser heiligen Bots nicht anzweifeln. Und lobpreiset Instagram für seine gerechten Taten.


Aber darf Instagram das denn so einfach?

Ganz ehrlich:

NÖ! Dürfen sie nicht. Das sagt zumindest der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 29. Juli 2021. Und dann gibt es da auch noch diesen Digital Service Act, der das Ganze zu EU-Recht macht. Und Digital Service Act, also DSA, das klingt für einen deutschen Rollenspielnerd wie mich doch erst mal nach einer prima Sache. Habe nun also erst mal Einspruch gegen diese Entscheidung eingelegt und wenn sich da nichts ändert, dann wende ich mich an die Bundesnetzagentur. Mal schauen, was die dazu sagen. (Danke Verbraucherzentrale für die allumfassende Aufklärung.) Mal schauen, was da so passiert. Drückt mir die Daumen, dass ich euch auf Instagram und Meta bald wieder auf den Keks gehen kann und darf.

Ich wünsch euch alles Gute, werdet mir nicht gesperrt und bleibt mir gewogen,

Euer Kleckser