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Dienstag, 28. Juni 2016
Schenk der Welt ein Lächeln
Wie schon von mir angekündigt - und auch, wenn es ein wenig gedauert hat - ein Gedicht von mir, das im Essener Morgen vom 17. März. Das Gedicht spricht von einer farbenfrohen Welt für alle Menschen. Und da wir in letzter Zeit so viele tolle Menschen und Idole verloren haben möchte ich es für einen kleinen Apell nutzen: Laßt sie nicht umsonst gelebt haben, tragt ihre Werte in eurem Herzen weiter und laßt uns eine bunte Welt bauen, die auf Menschlichkeit beruht. Also: Schenkt der Welt ein Lächeln und macht sie ein wenig bunter.
Viel Spaß beim Lesen,
Euer Kleckser
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Die üblichen Abenteuer eines Autors - Das Büchersignieren
Für alle die einen tieferen Einblick in die *öhm* ganz alltäglichen Erlebnisse eines Autors haben möchte, hier mal ein kleiner Ausschnitt aus meinem Chatverlauf:
Danke an Nina Schmiedel, daß ich diese Geschichte posten durfte. Und der Dame noch ganz viel Spaß mit meinem Buch.
Ein Autor zu sein ist schon was Tolles.
Zumindest manchmal. Halt immer dann, wenn einem so etwas tolles wiederfährt.
Bis bald einmal,
Euer Kleckser
Hihi
*geb Nina das buch*
*schaut rein* oooooooh wie lieb! *strahlt übers ganze gesicht* oh das ist soooo toll! *umarmt mich stürmisch* danke danke danke! Du musst Bernd auch ganz doll von mir umarmen, hörst du?
Hihi ich soll dir noch sagen sie kann nicht aufhören zu hyperventilieren und die Signatur anzustarren
Also das mit dem Anstarren ist ja in Ordnung, aber hyperventilieren? Mensch, das is doch nicht gesund! ^^
Sie freut sich halt total ^^
Ich soll dir sagen die Signatur ist wundertoll und sie liebt dieses Buch und wer es haben will muss sie schon umbringen
Naja, ich hoffe doch, daß sie nu nicht jeden umbringt, der sich mein Buch kauft.
Wär nämlich schön, wenn ich irgendwann mal davon leben könnte und das wird nie was, wenn alle meine Fans einen mysteriösen Tod sterben.
Aber schön, wenn ich ihr eine SOLCHE Freude machen konnte.
Freu mich total für sie mit. „wink“-Emoticon
Nein ihr persönliches Buch „grins“-Emoticon
Sie hat sich halb tot gelacht „grin“-Emoticon
Oh Gott, erst bring ich sie zum Hyperventilieren und dann kurz vor den Exitus. Ich muß einen schlechten Einfluß auf die arme Nina haben. ^^
Danke an Nina Schmiedel, daß ich diese Geschichte posten durfte. Und der Dame noch ganz viel Spaß mit meinem Buch.
Ein Autor zu sein ist schon was Tolles.
Zumindest manchmal. Halt immer dann, wenn einem so etwas tolles wiederfährt.
Bis bald einmal,
Euer Kleckser
Montag, 18. Mai 2009
Die Geburt der Freiheit
Es kam der Tag da wurde die Freiheit – wie aus einer Idee, einer stillen Sehnsucht, heraus – geboren. Und die Menschen sahen die Freiheit – sahen wie kostbar sie war – und rühmten ihre Schönheit. Schnell hatten sie begriffen, daß solch eine Kostbarkeit wie die Freiheit eines großen Schutzes bedurfte und ein jeder hatte ein wachsames Auge auf sie, wann immer er es entbehren konnte. Aber reichte das? Sie war so schön, so verletzlich, so kostbar, man konnte unmöglich zulassen, daß ihr etwas geschieht. Deshalb wurden extra für sie Tücher aus allerfeinster Sicherheit gewebt, in die sie dann gewickelt wurde. Erst waren es nur ein paar, damit ihr auch ja nichts geschehen möge, doch wurden es bald immer mehr und mehr und von der Freiheit war nicht mehr allzuviel zu sehen. Und obwohl sie nun von einigen mit Argusaugen bewacht wurde, so schwand sie doch dahin unter ihren Gewändern aus Sicherheit und Schutz. Niemand konnte sagen wo die Freiheit geblieben war, nur ab und an war ein in dicke Tüchern gehülltes Gespenst zu sehen, wie es sich – einen Schritt nach dem anderen vor sich hinstolpernd – durch die Welt der Thesen bewegte.
Sagte ich ein Gespenst? Nein, es war vielmehr eine leise Ahnung, die Idee eines Gespenstes, und wer weiß schon was aus dieser Idee geboren wird.
Sagte ich ein Gespenst? Nein, es war vielmehr eine leise Ahnung, die Idee eines Gespenstes, und wer weiß schon was aus dieser Idee geboren wird.
Freitag, 15. Mai 2009
The big bang
Many aeons there was nothing, then - suddenly - something totally unexpected happened:
In a final solution time concluded that space will expand.
So, time was born...
...and also space.
In a final solution time concluded that space will expand.
So, time was born...
...and also space.
Mittwoch, 25. März 2009
Momentaufnahme
Christopher schloß seine Augen und spülte in tiefen Zügen die morgendliche Frühlingsluft in seine Lungen. Bevor er – betört vom Blütenduft – seinen Blick schweifen ließ und sah wie die Sonne eifrig dabei war, den Himmel mit einem wunderschönen blau zu überziehen. Die Vogelschar erwachte langsam aus ihrem Schlaf und stimmte in das Konzert der Lärche mit ein. Vor ihm wogen in bunten Tupfen eine herrliche Blütenpracht aus Mohn- und Rittersporn im Gersteacker hin und her. Er wußte, daß die Blüten nur so herrlich dufteten und prächtig aussahen, weil sie Bienen anlocken wollten, doch das war ihm grade ganz egal. Ihm war, als hätte Gott höchstselbst dies alles nur für diesen einen Augenblick geschaffen. „Carpe Diem!“, sagt er zu sich selbst, „Carpe Diem!“, als er die Arme ausbreitete und mit gespreizten Fingern die Getreideähren erfühlend, damit begann durch das Gerstefeld zu schreiten.
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