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Dienstag, 21. Oktober 2025

Das war Frankfurt

So, nun versuche ich mich an etwas Neuem, das auf diesem Blog noch nie dagewesen ist (oder doch?): einer Fotostory! Erwartet aber nun nicht, dass auch Dr. Sommer hier auftaucht und euch Fragen beantwortet. 😉

Und entschuldigt, dass dieser Blogbeitrag ein paar Tage später kommt, als ich es eigentlich vorhatte, aber manchmal kommt meiner eigenen Planung etwas dazwischen, das sich Leben nennt. 😇

Also auf geht's nach Duisburg:

Und schwupps, schon stockt mein Vorhaben ein wenig. Typisch Deutsche Bahn. Ich stehe extra mitten in der Nacht auf und kämpfe mich völlig verschlafen und viel früher als nötig nach Duisburg, damit mir keine Verspätung der Welt einen Strich durch die Rechnung machen kann und ich auch auf jeden Fall meinen Zug erwische. Und der hat dann direkt mal 20 Minuten Verspätung. 

Nun, was soll's, Odysseus hat bei solchen Kleinigkeiten auch nicht gleich den Kopf in den Sand gesteckt, sondern sich Wachs in die Ohren gestopft oder ähnlich verrückte Dinge getan. Und ich habe ja auch den Zug so eingeplant, dass so eine klitzekleine Flaute meinen Plänen nicht komplett den Wind aus den Segeln nimmt. So brauche ich mir keine Galeerensklaven zu besorgen, die mich über die Rhein-Main-Trasse nach Frankfurt bringen. (Auch wenn die Vorstellung, ich als Held in schimmernder Rüstung mit gezücktem Schwert am Bug meines Schiffes stehend und mit stolz geschwellter Brust „Auf zur Buchmesse!“ ausrufend, durchaus ihren Reiz hat.) 

Nein, ich kann es locker angehen lassen und ich muss keine Vorsichtsmaßnahmen gegen Sirenengesang treffen, der mich in den Wahnsinn treibt und in meinem Kopf die Worte „Du wirst niemals pünktlich ankommen!“ herumechoen lässt. Nö, für mich geht es erst mal zum Bäcker, Frühstück holen. Leckere Brötchen mit Preiselbeeren. *Jammi*







Hurra, mein Zug fährt endlich ein. Lustigerweise hätte ich in der Zwischenzeit schon 3 andere ICEs in Richtung Frankfurt nehmen können, aber die gekaufte Fahrkarte gilt nun mal für diesen Zug.

Dann fahre ich durch die Finsternis der Nacht meinem Ziel entgegen. In Köln, an der Hohenzollernbrücke und kurz vor Frankfurt gab es noch zwei eindrucksvolle Fotomotive. Aber kaum hatte ich meine Kamera gezückt, hatte sich ein anderes Objekt (Zug bzw. Schallschutzmauer) dazwischengedrängt. Daher bleibt dieser Teil meiner Reise leider unbebildert. Oder ich pflanze sie euch in eure Köpfe, Bilder von einem nebelbehangenen Rhein, wo sich die ersten Lichter der Schiffe durch die Dämmerung kämpfen. Und das Bild eines ebenfalls in sanfte Nebelschwaden gehüllten Dorfes, das, angeschmiegt an einen sanften Hügel, langsam für das Tagwerk erwacht. (Bildergeschichte mal anders, nur für euch.) 

Mein nächstes Zwischenziel Frankfurt Flughafen wird dann mit 45 Minuten Verspätung erreicht. Gut, dass ich in weiser Voraussicht einen großen Puffer geplant hatte. Irgendwie schick, dieser Retrofuturismus, aber ein wenig dreckig ist der Bahnhof auch. Hat also auch schon mal bessere Tage gesehen.




Mit dem nächsten Zug, der auch ein wenig mehr Verspätung reinfährt, geht es dann durch Frankfurt und an so bedeutsamen Stationen wie dem Lokalbahnhof vorbei. 


Gut, dass ich die Deutsche Bahn kenne, so bin ich immer noch nicht zu spät. Muss mich aber immerhin so sehr beeilen, dass die Ankunft auf der Buchmesse leider undokumentiert bleibt. Und ich erst wieder Fotos von meinem Meet-and-Greet-Stand gemacht habe. 
Aber: Tada! Da ist er, der absolute Höhepunkt der 77. Frankfurter Buchmesse 2025, zumindest für mich. Schön, oder?



Es war absolut toll und schön, dort mit euch allen (zumindest denen, die da waren) in Kontakt zu treten. Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben, mit mir zu plauschen. Vor allem haben mich – durchaus ein wenig spitzbübisch – die Blicke derer gefreut, die sich an „Wortmalereien des Werdens“ herangetraut haben und sich von dem Buch haben verzaubern lassen. Dafür schreibe ich ja, um die Welt ein wenig schöner zu machen, und es ist wahnsinnig schön, wenn ich euch mit meinen Büchern eine Freude machen kann.

Kleine Anmerkung der Redaktion: Irgendwie schaue ich auf dem Foto ja ein wenig ernst, vielleicht sogar ein wenig griesgrämig, was ich wirklich nicht war. Es war einfach nur früh am Morgen, ich habe viel zu wenig Schlaf gehabt und dann muss ich mich auch noch konzentrieren, damit mir ein gutes Foto gelingt.


Aber auch die schönste Zeit – und mein persönlicher Höhepunkt der Buchmesse – geht einmal vorbei. Zeit, sich einmal alles genauer anzuschauen.

Hm, also auf diesem Gelände findet die Buchmesse eigentlich statt:


Und es ist schon sehr lustig, von Förderbändern von einer Halle zur nächsten gebracht zu werden.

Mein Gepäck und ständiger Begleiter auf der Buchmesse:






Und da dürfen auch ein paar alte Erinnerungsstücke nicht fehlen. Na, wer erinnert sich mit mir daran und weiß, wovon alles ist?  (Auch wenn ich zugeben muss, dass ich mein Namensschild für dieses Foto an die Tasche drapiert habe – es will nicht mehr so recht halten –, und da ich es nicht verlieren will, habe ich es lieber (nachdem es ein paar Mal abgefallen war) sicher verwahrt.


Moment mal, waren nicht die Philippinen der Ehrengast auf der Buchmesse? Da habe ich mich wohl geirrt!





Lauter Reden und Debatten auf der Buchmesse, mit denen versucht wird, Glanzlichter zu setzen. Aber der wahre Höhepunkt war ja schon. MUHAHAHAHAHA! Ein weiteres Puzzleteil zum Plan, die Weltherrschaft an mich zu reißen, ist vollbracht! MUHAHAHAHAHAHA!
Ohje, ich sollte nicht auf dumme Gedanken kommen, wenn ich mir so manch einen Politiker auf der Welt- und Deutschlandbühne anschaue. Ich glaube wirklich, ich könnte das besser machen. Aber: Nene, da schreib ich dann doch lieber weiter Bücher. Das kann ich mit Sicherheit nochmal um einiges besser als Politik machen.

Und der Fairness halber sei gesagt, dass viele Diskussionsrunden, bei denen ich war, durchaus interessant und gelungen waren.

Und wo wir schon mal beim Thema sind … Schau mal da, ein würdiger Träger meines Namens:

Bei einer solch großen Veranstaltung findet man natürlich auch immer wieder ein paar Ewiggestrige:






Impressionen:






Und bei so viel großer Buchkultur hab ich mir gedacht, ehre ich doch auch mal einen anderen Meister großer Erzählkunst:


Macht, dass es auch die Blinden lesen.


So, nun hab ich alles gesehen.

Nun geht es für mich, auf dem roten Teppich wandelnd,


zurück zu dem wunderschönen Stand, an dem alles begann:


10 Jahre gibt es den Selfpublisher-Verband nun schon, und ich bin nun (seit ein paar Monaten) ein (winzigkleiner) Teil dieser Geschichte.



Ein wunderschönes Buch, zwischen vielen anderen wunderschönen Büchern. das für mich ganz besonders ist, denn dies habe ich geschrieben. Und na klar bin ich nun ein wenig stolz, dass es auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt wurde.



Vielen, vielen Dank an die großartigen Leute vom Selfpublisher-Verband, dass ihr mir ermöglicht habt, Teil der Frankfurter Buchmesse zu sein. Ihr habt mir einen kleinen (großen) Traum erfüllt. Nach Leipzig nun endlich auch Frankfurt, vielen, vielen lieben Dank dafür.


Alles gesehen, alles gemacht.
Zeit, die Heimreise anzutreten.



Durch die Tore, durch die ich gekommen bin, zurück in die Welt des Alltags.




Tschüss ihr Selfpublisher, tschüss Frankfurt. 
 Vielleicht ja auf ein nächstes Mal.




Freitag, 26. September 2025

Ein Kleckser in Frankfurt

 

Ja, ihr habt richtig gehört und vermutet: Euren Kleckser hat es nach Leipzig auch endlich nach Frankfurt verschlagen. Und ja, ich werde auf der Frankfurter Buchmesse präsent sein. Hach, ich freu mich riesig.


In Kooperation mit dem Selfpublisher-Verband habe ich ein Meet & Greet direkt am Mittwoch von 10 Uhr bis 10:45 Uhr am Stand des Selfpublisher-Verbands in Halle 3.0, Standnr. C116. Bin mal gespannt, wen ich da so alles treffe und ob sich da auch jemand von euch hinverirrt. Natürlich werde ich auch meine neuen Bücher im Gepäck haben und wem es interessiert, der darf natürlich auch einen Blick hineinwerfen. Wer also neugierig ist, wie „Wortmalereien des Werdens“ geworden ist, der darf sich gerne in dem Buch verlieren. Aber seid vorgewarnt: Alle, denen ich es bisher gezeigt habe, haben mit Staunen und Bewunderung davorgesessen.

Natürlich werde ich auch über die Messe streunen, Impressionen sammeln, Fotos machen und euch von allem berichten. Das ist quasi meine Art, diejenigen, die es nicht schaffen, mich in Frankfurt zu treffen, trotzdem ein wenig mit auf und über die Messe zu nehmen. 😊

Ich freue mich wie ein kleines Kind auf Frankfurt und ich hoffe, ich kann euch mit meiner Begeisterung ein wenig anstecken und euch damit eine kleine Freude machen.

Wir hören/lesen/sehen uns bald wieder, versprochen.

Ich wünsch euch alles Gute, habt ein wunderschönes Wochenende und entlasse euch mit literarischen Grüßen:

Euer Kleckser


Freitag, 5. September 2025

Wortmalereien des Werdens




 

Wortmalereien des Werdens Cover

Unfassbar, es ist geschafft. Heureka! Es ist vollbracht! Dieses Buch ist fertig und es ist so unfassbar schön geworden. Ein Fiebertraum geht zu Ende und ich habe ein Buch, vielleicht sogar ein Genre oder eine Kunstform, geschaffen, das es so noch nicht gab.


Ein Buch, in dem sich Wort und Bild auf immer neue und innovative Art miteinander vereinen. Wo mit Worten gemalt wird, wo Bilder die Worte umschmeicheln, Worte die Bilder umtanzen und ihnen eine neue, tiefe Bedeutung geben. Ich glaube, ich habe da wirklich etwas komplett Neues geschaffen und bin nie dagewesene Wege gegangen und so ist aus Wort und Bild Poesie 3.0 geworden. Aber schaut selbst:

Lass dich vom Buch verzaubern

Hier gibt es das Buch bei Amazon zu bestellen. Dies ist mal wieder ein Affiliate-Link, das heißt, wenn ihr über diesen Link nach Amazon geht und etwas bestellt, gibt mir Amazon etwas von seinem Gewinn ab. Ihr müsst da aber natürlich nicht mehr bezahlen als vorher. Wenn ihr also einen kleinen, unbekannten Künstler unterstützen wollt … 😊 
Wesentlich mehr (an dem Buch selbst) verdiene ich natürlich, wenn ihr es bei dem Verlag selbst bestellt.
Diesmal ist es tredition, wo ihr mein Buch kaufen könnt, weil ihr mir bei BoD für die wenigen Farbseiten viel zu tief in die Tasche hättet greifen müssen. Hier gibt es auch eine kleine Leseprobe, die es bei Amazon (warum auch immer) nicht gibt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.

Aber wie kam es eigentlich zu diesem außergewöhnlichen Buchprojekt?



Ein Kapitel schließt sich für mich. Ein Traum geht zu Ende. Und wahrscheinlich öffnen sich nun neue Möglichkeiten für mich und es werden neue Türen gebildet. Über 10 Jahre schon versuche ich, dies wahr werden zu lassen. Alles nur daraus geboren, dass ich nicht (gut) malen kann. Ich habe immer gesagt (und tue dies auch heute noch): „Ich kann nur mit Worten malen!“ Und aus diesem Satz ist die Idee entstanden, wirklich und im wahrsten Sinne des Wortes mit Worten zu malen. Ich habe etliche und unzählige Künstler angeschrieben, doch alle sind sie vor der Idee zurückgeschreckt. Niemand wollte da mit mir zusammenarbeiten. Als ich nun den Text für „Eine kurze Geschichte des Seins“ (den ersten Text des Buches) fertiggeschrieben hatte, fand ich den so schön und so gut, dass ich dachte: „Das ist er doch, dieser Text ist so schön und so gut und er schreit danach, dass mit ihm diese Symbiose begonnen wird.“ Also habe ich mich wieder auf die Suche nach Künstlern gemacht und eine Absage nach der anderen geerntet. Bis mir ein Künstler vorschlug, dass ich es doch mal mit KI versuchen sollte. Skeptisch und zögerlich folgte ich diesem Rat, schließlich wollte der kleine Dickkopf in mir, dass meine Idee endlich wahr wird. Ich erwartete nicht viel, umso überraschter war ich, als ich nach einer Phase des Ausprobierens mit den richtigen Prompts teils wunderschöne und absolut passende Bilder entstehen lassen konnte. Es ist sehr gruselig, aber auch wahnsinnig beeindruckend, was so ein paar Bits und Bytes zustande bringen können, und so wurden die KI-Programme zu einem wertvollen Partner, der mir diese Vision ermöglicht hat. Das Zusammenfügen meiner Texte mit den entstandenen Bildern war ein verrücktes, kompliziertes und lehrreiches Abenteuer. Und durch die Symbiose von Bild und Text haben sich beide gegenseitig auf eine neue Ebene gehoben und eine neue Form der Wahrnehmung beider ist entstanden. Ich nenne es Poesie 3.0. Ich bin echt gespannt, wer von euch sich auf die Reise wagen und in dieses Buch eintauchen will. 

Sonntag, 13. Juli 2025

Tintenklecks und Zauberwelten

 Dieses Buch ist nicht für jedermann, doch ist es was für dich?

Literatur, leichtherzig albern, dann wieder düster, dystopisch und philosophisch tiefgründig.
Eine gewagte Anthologie, eine magische Reise auf über 500 Seiten, bei denen die vielen scheinbar für sich stehenden Kurzgeschichten einen roten Faden bilden, der dich Schritt für Schritt und Erfahrung nach Erfahrung den Rand unserer Erkenntnis und weit darüber hinaus ergründen lässt.

Dieses Buch nimmt dich mit zu den Abgründen der menschlichen Seele, um dann im Ozean des Menschseins zu Erkenntnissen zu gelangen und wieder hinaufzusteigen, um – mit leichtherzigen Liebeserklärungen an Wissenschaft, Kunst und Kultur – die großen Errungenschaften der Menschheit zu feiern. Es lässt dich fliegen und während es dein Herz wildromantisch umgarnt, stellt es – zeitlos und aus der Zeit gefallen – die wichtigen Fragen unserer Zeit. Wenn du dich auf einen Diskurs mit Tintenklecks und Zauberwelten einlässt, wirst du zu Erkenntnissen und Antworten gelangen, von denen du nicht einmal wusstest, dass es sie gibt. Eine Fackel für Menschlichkeit und Miteinander. Ein Sternenfeuer der Hoffnung in diesen finsteren Zeiten.

Bist du es, für den ich dieses Buch geschrieben habe? Ja? Worauf wartest du dann?
Es fehlen nur noch ein paar Mausklicks und deine wundersame Reise beginnt.

Auf ins Abenteuer:


Das ist ein Affiliate-Link zu meinem Buch auf Amazon. Das heißt: Immer wenn du auf diesen Link klickst und dann auf Amazon etwas bestellst (ziemlich egal was), verdiene ich daran ein wenig mit. Für dich wird allerdings nichts teuer. Dann geht quasi ein bisschen Geld, was der gute alte Jeff bekommen würde, zu mir. Ein wenig mehr Marge für mein Buch kriege ich nur, wenn du es direkt bei BOD bestellst. Aber keine Sorge, ich kann damit sehr gut leben, wenn du es lieber bei Amazon oder woanders bestellst. Besonders toll ist es natürlich, wenn du einen treuen Buchhändler deines Vertrauens um die Ecke hast, den du unterstützen kannst. Schließlich war meine Hauptmotivation, dieses Buch zu schreiben, nicht das Geld (denn mit anderen Dingen verdient man meiner Meinung nach besser), es ging mir (wie bei allen meinen Büchern) vor allem darum, Menschen, insbesondere meinen Lesern, eine Freude zu bereiten. Ich möchte sie verzaubern, mit ihnen philosophieren, herumblödeln und sie auf diese ganz besondere Reise schicken. Mein Versuch, diese Welt ein wenig schöner zu machen und ein paar positive Spuren meiner Existenz am Wegesrand meines Lebensweges zu hinterlassen. Also: Schau dir die Leseproben an, wage einen Blick. Vielleicht ja, vielleicht willst du das Wagnis eingehen und auf diese wundersame Reise gehen, dann bist du mein Leser und ich habe dieses Buch speziell für dich geschrieben. Für dich und alle anderen Leser natürlich. 😉 Schau dir die Leseproben an und finde in Ruhe heraus, ob dieses Buch etwas für dich ist. Es eilt ja nicht.

Für alle, die noch ein wenig Bedenkzeit brauchen oder die „nur“ Leser meines Blogs bleiben wollen (auch ihr seid mir herzlich willkommen (setzt euch, nehmt euch einen Keks und ich freue mich natürlich sehr, wenn sich eure Pfade wieder auf die Seiten dieses Blogs zurückverirren sollten)) 😉 (und natürlich auch für die, die mein Buch gekauft haben), habe ich noch einen kleinen Buchtrailer gebastelt. Ich hoffe, ihr habt Spaß damit. 😊



Falls euch mein Buch gefällt, lasst doch eine Rezension auf Amazon (oder auf sonstigen Seiten, auf denen man Rezensionen erstellen kann) da. Das hilft nicht nur anderen Leuten, dieses Buch zu entdecken, sondern auch mir als Autor (wie jedem anderen relativ unbekannten Autoren) enorm weiter. Und wer noch nicht auf die Animation geklickt hat: Hier könnt ihr meinen Trailer auch mal mit Ton sehen. Viel Spaß damit:



Hach, ihr seid ja immer noch da. Wie schön, dass ihr bis zum Ende durchgehalten habt und geblieben seid. Natürlich würde ich mich auch auf YouTube über ein Like und ein Abo freuen. Wenn ihr mehr von mir erfahren wollt, folgt gerne diesem Blog oder mir auf Facebook oder Instagram. Da halte ich euch (auch über diesen Blog) auf dem Laufenden. Lasst euch nicht von dem Strudel dieser teils leider sehr finsteren Zeit runterziehen. Macht schöne Dinge mit tollen Menschen. Glaubt weiter an Werte wie Toleranz, Menschlichkeit und Miteinander. Verlernt nicht, die Wunder dieser Welt zu sehen, und schätzt sie. Diese Welt ist so voller Wunder. Genug Schätze für jeden da draußen zu finden, die einen mit Glück erfüllen können.

Und was mich angeht? Wundert euch nicht, wenn ich wieder eine Weile sehr still sein werde. Ich werde eine winzige Pause machen und dann mit viel neuem Schwung und Energie daran arbeiten, mein nächstes Projekt für euch und diese Welt zu vollenden. Ihr könnt euch da echt auf was gefasst machen. So etwas Verrücktes und Ambitioniertes habe ich – glaube ich – noch nie gemacht. Dies sprengt echt Genregrenzen und ist – soviel ich weiß – etwas noch nie Dagewesenes, völlig Neues und wie ich finde auch etwas Wunderschönes. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten. 😉

Also bleibt gespannt, ihr werdet bald wieder von mir hören.
Euer Kleckser.

Montag, 24. März 2025

Aus dem Nähkästchen geplaudert 2

 Tata, tadadata , tadada!


Habt ihr auch immer das Titellied von Game of Thrones im Ohr, wenn ihr an die Serie denkt? Ein richtiger Ohrwurm. Aber um Game of Thrones soll es heute ja eigentlich gar nicht gehen. 😉


Also: Warum möchte ich eine Lanze für Game of Thrones und deren Macher und Autoren brechen?

Na ja, nehmen wir mal mein letztes Buch, also das, das jetzt gerade in der Überarbeitungsphase ist und um dessen Namen ich noch ein kleines Geheimnis machen möchte. 😉 Das sollte ursprünglich schon ein wenig anders werden, mit wesentlich mehr ironischem Abstand und damit auch wesentlich mehr Gags. Mein Grundgedanke war ursprünglich mal: Wie würde ein Buch aussehen, wenn ich mich an aktuellen Trends orientiere? Also habe ich mir – mehr aus Spaß als irgendwie ernst gemeint – Gedankenspiele darüber gemacht, wie so ein Buch aussehen würde. Ganz plötzlich haben mir aber die Ideen, die ich dazu hatte, eigentlich recht gut gefallen. Auch und wohl vor allem, weil da eine ganze Menge Ironie und Witz mit dabei war. Natürlich wollte ich aber trotzdem mir selbst treu bleiben und das Ganze mit sehr viel Ironie und Witz gestalten. Aber irgendwie haben mir die Charaktere – einfach so und ohne mich zu fragen – einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie sind einfach zu gut geworden, zu sympathisch, und ich fing an, sie ernst zu nehmen. Tja, und Ernst und Humor beißen sich ja dann doch irgendwie. Nicht falsch verstehen: Ich mochte die Charaktere von Anfang an, und je mehr das Buch vorranschritt, umso mehr mochte ich sie. Ja, und da habe ich also mehr und mehr den Abstand zu den Charakteren fallen lassen und sie immer ernster genommen. Das hat den ursprünglichen Charakter des Buches dann doch mehr verändert, als ich ursprünglich vorhatte. Nicht, dass ich denke, dass das Buch dadurch gelitten hat. Es hat – im Gegenteil – dadurch andere Qualitäten gewonnen. Aber der lieb gemeinte Seitenhieb auf aktuelle Trends ist dadurch schon ein wenig sanfter und zahmer geworden, als gewollt. Stattdessen ist dadurch ein Buch entstanden, das mehr durch die Charaktere definiert wird als durch meinen humorigen Versuch, einen augenzwinkernden Kommentar zur Trendliteratur zu schreiben. Ja, ja, es ist sogar eine Liebesgeschichte ins Zentrum des Buches gerückt, oder zwei, oder … nein, Stopp, drei sind es definitiv nicht. Tja, euer Kleckser und Liebesgeschichten, wer hätte das gedacht? 😁
Einige mögen jetzt sagen, dass die Kunst dadurch gelitten hat. Mag sein, aber da mein anderes Buchprojekt, von dem ich gerade einen Probedruck angefordert habe, total artsy-fartsy ist, stört mich dieser Punkt jetzt tatsächlich recht wenig. Und ja, dieses andere Buch ist sehr … Ihr werdet sehen! Euer Kleckser hat sich jedenfalls wie verrückt und wild in diesem Buch ausgetobt, und dadurch ist ein Buch entstanden, das ich persönlich wahnsinnig schön finde. Ein Buch, in dem ich vollkommen meine Komfortzone verlassen habe, und das gerade deshalb etwas wirklich Besonderes, völlig Anderes und vielleicht sogar noch nie Dagewesenes darstellt. Die Zielgruppe dieses Buches wird das bestimmt bestätigen, aber da das Buch auf andere Weise so absolut anders und tatsächlich noch viel verrückter ist als alle anderen Bücher, die ich bisher geschrieben habe, muss ich jetzt erst noch erfahren, wer diese Zielgruppe nun eigentlich ist. 😇



Und was hat das nun mit Game of Thrones zu tun?

Ich will vor allem damit zum Ausdruck bringen, dass auch Autoren nur Menschen sind, bei denen nicht alles so klappt, wie sie sich das vorstellen.

Die Showrunner von Game of Thrones sind nun in die 8. Staffel Game of Thrones gegangen. Vielleicht waren sie auch einfach nur ausgebrannt und sie wollten nach 7 Jahren nun so langsam endlich mal was anderes machen (Star Wars *räusper*). Sollte letzteres der Punkt sein, so wäre das auch nicht gerade die feine englische Art, aber die Rechnung haben sie ja bekommen.

Und sie sind ja auch nicht die einzigen, denen so etwas passiert. „Prinz der Drachen", eine Serie, die ich sehr geliebt habe und die mit Aaron Ehasz einen Avatar-Showrunner hatte, ist zum Schluss ja leider auch ein wenig die Luft ausgegangen. Ich meine: Sie ist zum Ende hin nicht schlecht geworden, aber vergleicht man sie mit dem, was sie davor war, dann leider doch wesentlich schlechter.


Und dass George R. R. Martin sein „Buch von Feuer und Eis" nun wohl nicht mehr beenden wird, ist sehr tragisch. Aber könnt ihr euch den Druck vorstellen, dem der Mann ausgesetzt ist, sobald er sich an dieses Projekt setzt? Ich nicht mal ansatzweise, und ich möchte es auch nicht können. Aber immerhin schon genug, um zu verstehen, dass doch kein halbwegs normaler Mensch Bücher unter diesem Druck schreiben kann, oder seht ihr das anders? Leider ein Schicksal, das auch „Die Königsmörder-Chroniken" von Richard Dreyfuss teilt. Schade, ich hätte so gern gewusst, wie diese Geschichte ausgeht. So wunderschön poetisch und immer wieder tief und philosophisch, wie sie war. Und von dieser Geschichte gibt es nicht mal eine Fernsehserie, also nicht mal ein schlechtes Ende. Tja, was will man machen?

Ihr jedenfalls genießt bitte das schöne Wetter und verfallt bitte nicht allzu sehr den düsteren Wolken, die überall in der Welt aufploppen. Lasst euch nicht von Hass und Hetze anstecken und werdet mir bitte keine Arschlöcher. Genießt das Leben, es ist viel zu kurz, um es nicht zu tun. 

Ich wünsche euch: Tragt ein bisschen Sonnenschein im Herzen,

Euer Kleckser.

Montag, 22. Juli 2019

Geschafft! Vollbracht! Fertig!

Juhu! Es gibt Grund zu feiern!


Und nein, nicht weil einer ins Gras gebissen hat, auch wenn das Lied das faßt schon vermuten lassen könnte. 
Nein, viel besser:
Mein Buch ist endlich fertig geworden. Und das wollte ich halt mit Queen und einem großartigen Tänzer feiern, und weil "We are the Champions" mit Snowball nicht verfügbar stand, hab ich halt zu diesem Lied gegriffen.
Ja, es ist fertig geworden und ich bin es auch. Man, man, man, was war das für ein Kampf. Es haben mal wieder viele Kleinigkeiten erstmal nicht so funktioniert, wie sie sollten, vor allen die Seitenzahlen wollten mich mit aller Macht in den Wahnsinn treiben. Zuerst war Libre Office der festen Überzeugung das nach der Ersten (zumindest bei meinem Buch) die 3. Seite folgt. In der Schule hatte ich das irgendwie anders gelernt, aber diskutiert das mal mit einem Computer aus. Ich habe Seiten gelöscht, neu eingefügt, wieder gelöscht, aber Libre Office war der festen Überzeugung, daß nach der 1 die 3 folgt. Dann irgendwann hat es geklappt, ganz einfach so und ich hab bis heute keine Ahnung warum! Aber damit war der Ärger mit den Seitenzahlen nicht vorbei. Ich wollte nämlich die Seitennummerierung außen haben, also bei einer ungraden Zahl auf einer rechten, bei einer graden Zahl auf der linken Seite. Hat bei den ersten 30-40 Seiten auch wunderbar geklappt, aber dann meinte Open Office würfeln zu müssen, was denn nun eine rechte und was eine linke Seite ist. Warum auch immer...
(Bei dieser Rechts Links Schwäche sollte man auf jeden Fall kein selbstfahrende/fliegende/schwimmende oder zu Fuß gehende KI aus Libre Office aufbauen, dann landet man nämlich in Tunguska anstatt New York. Ob das schlimm ist, weiß ich natürlich nicht, habe auch schon gehört, daß es in Tunguska um diese Jahreszeit schön sein kann!)
1000 Flüche und Verzweiflungsattacken, bei denen ich mir gefühlt 175 Haare ausgerauft und am liebsten Computerweitwurf zur Olympiareife perfektioniert hätte später, konnte ich dann endlich per Hand einstellen, welche Seite nun Links oder Rechts ist und das bei einer nun finalen Seitenzahl von 408. Natürlich hatte ich auch mit 150-tausend anderen Widrigkeiten zu kämpfen, so hat Libre Office nicht alle Seiten gleich formatiert und ich mußte auch da von Hand durchs ganze Dokument gehen und vielen Seiten nochmal haarklein "erklären", in welchen Format ich sie haben will und das es sehr merkwürdig aussähe, wenn aus einem Buch auf einmal Din A4 Seiten ragen würden). 
Dann gab es das Übliche: Natürlich bin ich auch nochmal über das Cover gegangen und hab es ein wenig (ja, nur ein wenig, es ist dem ersten Entwurf immer noch sehr ähnlich) aufgehübscht, habe Backcover und Co. gestaltet und habe auch noch einmal - beim Setzen des Buches - das Ganze Buch Korrektur gelesen. Ein Glück, denn irgendwo fehlten noch mal 1-2 Sätze, die ich dann aus einer älteren Version nochmals hineinkopieren konnte. (Sie waren einfach so verschwunden, haben Urlaub gemacht. Habe inzwischen erfahren, daß sie nach New York wollten, aber dann in Tunguska gelandet sind. Meinten es sei um diese Jahreszeit sehr schön dort. Hach! Libre Office! *seufz*) Außerdem habe ich so noch den ein oder anderen kleineren Fehler gefunden und das ganze Buch so wohl auch nochmal angenehmer zu Lesen gemacht. Ich entschuldige mich auch, daß es viel länger gedauert hat, als ich es ursprünglich geplant hatte. Ich dachte ich hätte das in 1-2 Tagen fertig, aber über 515 tausend Zeichen drüberzulesen (Ja ja, der Autor dieser stolze Gecko muß auch gleich mal mit der Zeichenzahl angeben! :P) dauert nun mal seine Zeit. Ich hab echt gedacht, das würd' ich schneller hinkriegen.
So und auch wenn es den Großteil der Welt ungefähr so sehr interessiert, wie der berühmte umfallende Sack Reis in China, ich bin gerade sehr stolz denn:
Mein Buch ist fertig (*Luftsprung* *Jubel*), dieser Blogeintrag auch. (*Erschöpft nach Luft schnapp* *kleiner Luftsprung* *mini Jubel*) Und wißt ihr wer noch fertig ist? Genau: Ich! (*erschöpft zum Bett schleich* *Decke über den Kopf zieh*) Und nun ruhe ich mich ein wenig aus. (*Gutes Nächtle, liebe Welt da draußen*) Mehr Informationen zum Buch gibt es von mir später, wenn ich mich ein wenig erholt habe und das Buch auch wirklich bei BOD zu beziehen ist. Ich wünsch euch einen wunderschönen Start in die Woche. Wir lesen uns bald wieder.

Euer,
Kleckser

Sonntag, 16. Juni 2019

Buchvorstellung




Hallo liebe Leser, heute gibt es ganz besondere Neuigkeiten, und dafür habe ich mir auch besonders viel Mühe gegeben und euch das Ganze einmal in einem selbstaufgenommenen Video präsentiert. Ich weiß, ich habe mir damit lange Zeit gelassen und viele haben auch nicht mehr daran geglaubt, aber mein neues Buch "Tintenklecks und Zauberwelten" ist nun bald fertig. Darin habe ich nicht nur die ganzen Geschichten gepackt, die ich auf den Lesebühnen präsentiert habe, es enthält zudem noch sehr viele neugeschriebene Geschichten. Wie ihr im Video erfahrt, hat es derzeit exakt 200 DinA4 Seiten und ich bin schon sehr gespannt wie dick daß Buch wird, wenn es fertig gedruckt ist. Ich hoffe ihr seid schon recht neugierig, denn ich denke, daß all meine Leser auf ihre Kosten kommen werden, auch wenn es diesmal neben ein paar Dystopien und SiFi Geschichten - quasi passend zu den ganzen Jugenbewegungen (wie Fridays for Future) - auch ein paar gesellschaftliche Geschichten in das Buch geschafft haben. Ich bin schon sehr gespannt, wie ihr das Buch finden werdet, aber auch was ihr zum Video sagt. Und ja: Ich weiß, das die Bildqualität ein wenig merkwürdig ist. Aber daran kann ja gearbeitet werden. Ich hoffe, es gefällt euch - trotz ein paar kleiner Versprecher - und ich darf mich demnächst wieder per Video an euch wenden. Ich hatte übrigens noch für die Endcard ein paar Soundschnippsel aufgenommen, wo ich ein paar Zeilen aus dem Buch lese. Damit wäre das Video aber ein wenig überladen geworden, aber wenn ihr wollt und neugierig seid, dann schaue ich mal, wie ich diese Soundfiles in einem seperaten Blogpost einbinden kann, damit ihr euch mal so einen kleinen Minimalüberblick verschaffen könnt, was es da demnächst von mir zu lesen gibt.
Wenn es weitere Neuigkeiten, wie z.B. die ersten Entwürfe für das neue Cover gibt, werde ich mich natürlich wieder bei euch melden. Bis dahin wünsch ich euch was.

Euer,
Kleckser

Donnerstag, 14. März 2019

WUHU! Das Buch ist fertig!

Naja, zumindest die Rohfassung. Aber die hab ich auch gleich zu meinen Lektoren weitergeleitet.
Aber ich glaub, ich habs (vielleicht) ein wenig übertrieben. Exakt 200 DinA 4 Seiten sind es geworden und fast 500 000 Zeichen. Junge, junge und ich hatte Angst, daß das Buch zu dünn werden könnte. Hab da jetzt auch schon mal eine ausgedruckte Version von meinem neuen Buch in den Händen gehalten. Das Ding ist richtig dick (obwohl beidseitig bedruckt).

Und ihr dürft echt gespannt sein, gerade auf die Geschichten, die ich in den letzten Tagen geschrieben habe bin ich besonders stolz. Habe echt das Gefühl als Autor einen wahnsinns Schritt nach vorne gemacht zu haben und vielleicht sogar etwas preisverdächtiges/preiswürdiges geschrieben zu haben.

Und  wer sich gefragt hat, warum es in diesem Blog so still war, das ist jetzt ziemlich selbst erklärend oder? Ich habe die letzten Tage fast jede freie Minute in mein Buch gesteckt. Ihr sollt ja auch etwas Tolles zu lesen bekommen, oder? In dem neuen Buch steckt also mal wieder ganz viel Herzblut und Schweiß und Phantasie und ... ach, ihr werdet schon sehen! Aber glaubt mir: Ich bin schon sehr gespannt, was der ein oder andere zu dem Buch sagt und wie ihr das Buch finden werdet.

Jetzt, da das Buch soweit fertig ist, wird sicherlich auch wieder das ein oder andere in diesem Blog passieren. Unter anderem werde ich auch langsam das neue Design einpflegen. (So zumindest der Plan.) Mal schauen, was ihr dazu sagen werdet.

Jetzt wünsch ich euch auf jeden Fall noch eine schöne Restwoche, bis demnächst einmal.

Euer,
Kleckser

Sonntag, 19. Juni 2016

Zauberwesen und kein Ende

So, da einige Anfragen kamen wo denn ein Beitrag einer Bloggerin zu dieser Blogtour geblieben sei (die Dame hatte leider Internetprobleme) poste ich euch zum Ersatz hier mal einen Artikel, so wie ich ihn geschrieben hätte, viel Spaß beim Lesen:


Zauberei und Drachenei,  
Phantasie und viel Magie, Hexenbesen Zauberwesen,
All dies sei nun hier vereint,
Nicht nur weil es sich schön reimt.  
Sondern weil es dich verzaubern wird,  
Und zu fernen Orten führt,  
Deine Sinne gar verführen,  
Auch wenn sie nur im Kopf passieren.


Das Drachenei des Columbus – Mythologie und ihre Urpsrünge



Mythisch und mystisch geht es in unseren heutigen Fantasyromanen zu. Dort tummeln sich Kobolde, Einhörner, Drachen und Trolle. Doch wo kommen diese Wesen ursprünglich her? Wer hat sie sich ausgedacht und wofür standen sie? Nun die Antwort ist ganz einfach: Unsere Altvorderen haben sie zumeist schon vor über tausend Jahren erdacht. Damals waren diese Wesen Bestandteil ihrer Religion, ihres Alltags und ihres Weltbildes. So glaubten die Menschen wirklich, daß wenn sie ein missgestaltetes Kind hatten, es sich um ein Wechselbalg, also ein von einem meist düsteren Wesen im Kindbett ausgetauschtes Kind handele. (Was leider im schlimmsten Falle sogar zur Tötung dieser Kinder führte.) Auch das Wort Albtraum oder Alpdrücken kommt aus dieser Zeit, dachte man doch damals, das ein Albtraum dadurch entstehe, daß ein finsterer Alp – heute würde man ihn als Dunkelelfen bezeichnen – auf der Brust des Träumers säße und ihm so nicht nur das Atmen schwermachen würde , sondern auch noch böse und finstere Träume beschere. Natürlich waren bei weitem nicht alle Wesen so finster und garstig. Die hilfsbereiten Heinzelmännchen halfen den Menschen wirklich gern und wo sie konnten. All diese Geschichten wurden zu Legenden, irgendwann aufgeschrieben und sind uns bis heute als Überlieferung erhalten geblieben. Und so war dies weltweit, in allen menschlichen Kulturen. Donner, Blitz, Feuer und alle uns umgebenen Naturkräften, die damals – im Guten wie im Schlechten – zum menschlichen Leben dazugehörten wurden mit Naturgeistern und Göttern erklärt. In unserer abendländischen Kultur und Überlieferung sind vor allen das römisch/griechische Weltbild mit all seinen Göttern und Helden wie Prometheus oder Heracles (Hercules) erhalten geblieben, da diese Mythenwelt mit ihren Sirenen und Zyklopen durch ihre weitverbreitete Schriftform den Weg bis in unser heutiges Zeitalter gefunden hat. Doch auch über die germanische Götter und Sagenwelt kennen wir uns dank der Niederschrift der Edda sehr gut aus. Das keltische mit seinen verschiedenen Feenwesen wie Leprechauns, Rotkappen, Brownies und Wichteln ist uns vor allen durch mündliche Überlieferung erhalten geblieben. All dies findet bis heute Eingang in unsere Kunst und Kultur und gehört zum europäischen Erbe, sind es doch diese Wesen, die uns unsere Vorväter überlassen haben.

Zauberei und Fantasy



Magisch und voller übermenschlicher Kräfte geht es in unseren Fantasyromanen zu. Böse Erzmagier und finstere Dämonen bedrohen nicht selten ganze Königreiche und unerschrockene Helden müssen diese mit viel List aber auch magischen Waffen und Fähigkeiten vor seinem Untergang bewahren. Doch glaubt heute kaum jemand mehr an Zauberei oder Magie, dafür hat ein aufklärerisches wissenschaftliches Weltbild gesorgt. Die alten Zauberwesen aus unseren Mythen und Legenden stehen heute sinnbildlich für unsere Ängste und Sehnsüchte. Sie belehren uns in Fabeln und modernen Märchen. Stehen stellvertretend für unser menschliches Tun und lassen uns dies –durch eine Verschiebung in eine phantastische Traumwelt – neu hinterfragen. So lebt in dieser wundersam schillernden Literaturgattung das Erbe unserer Vorväter weiter und bleibt dort auf wundersame Weise lebendig.

Das Magische in „Werke eines großen Meisters“



Auch in „Werke eines großen Meisters“ habe ich versucht mich an dieser Tradition versucht. An jeder Ecke soll hier die Magie den Leser verzaubern und mit alten Fabelwesen sollen neue Allegorien auf unsere Zeit und Gesellschaft ziehen. Das Buch soll mit schillernder Fantasie philosophieren, ohne schwermütig oder schwere Kost zu sein. Die mythologischen Ursprünge hierbei sind klar erkennbar: Während sich die Kurzgeschichten vor allen bei den Kelten und Germanen bedienen und  Drachen Hexen und Magier – die schon ein wenig an die alten Druiden erinnern – wieder auferstehen lassen, so orientiert sich die romanhafte Hauptgeschichte vor allen Dingen am griechischen. So ist die mythologische Gestalt des Morpheus der Sohn des Schlafgottes Hypnos und selbst Gott der Träume.

Alle Beiträge der Blogtour:


Das Cover, das sich ins Buch verirren konnte
Ein Kurzgeschichtenroman? Was ist denn das?
Chapeau Schapo, der Zylinder der zum Romanheld 
Wundersame Traumwelten
"Werke eines großen Meisters" - Wer steckt dahinter
(Meinen findet ihr unter diesem Post)

 

Die Gewinnspielfrage lautet:

 

(Teilnahmebedingungen entnehmt bitte dem Post unter diesem.)
Welchen Vater hat der Traumgott Morpheus?

Die Gewinner werden am Montag gezogen und bekanntgegeben.