Sonntag, 17. November 2013

Das Geheimnis der Buchmessen

 Buchmessen scheinen für mich etwas schicksalhaftes zu haben. Aber der Reihe nach. Ich war als Vertreter des Traumstundenverlages auf das phantastische Ruhrgebiet geladen, und phantastisch war nicht nur das Ruhrgebiet oder die dortige Literatur, nein auch der Veranstaltungsort wollte hier keine Ausnahme machen. Der Wissenschaftspark in Gelsenkirchen mag zwar nicht soviel mit Wissenschaft zu tun haben (man weiß es nicht), aber das futuristische Gebäude, das in mitten in eine herrliche Parkanlage gebaut wurde ist schon ein toller Anblick und wer mir nicht glauben mag, der nehme meine Bilder als Beleg. Innen traf ich nicht nur mitBritta Wisniewski auf meine zukünftie Verlegerin, sondern mit Michael Meyer, Ina Tomec und Anja Bagus auf alte Bekannte, von der Unknown. Und auch sonst waren mit z.B. Frank Bruns und Jenny Canales viele alte Bekannte anwesend. Für nette Gesellschaft war also schoneinmal gesorgt, doch habe ich auch den ein oder anderen neuen Kennengelernt, mit dem sich die Zeit sehr gut vertreiben ließ. Wie ihr vielleicht schon merkt, waren nicht so viele Gäste anwesend, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich an der ansonsten rundum gelungenen Messe finden konnte. Lesen durfte ich natürlich auch, und so schlecht kann ich mich auch nicht geschlagen haben, wurde ich doch sofort dannach zum Interview zitiert. Ich glaube daß ich mich, dafür, daß ich gleich nach einer Lesung (bei der jeder Autor ein wenig aufgeregt und konzentriert ist) Fragen beantwortet habe, habe ich mich da auch nicht so schlecht geschlagen. Bin jedenfalls schon sehr gespannt und hoffe, daß ich das veröffentlichte Interview zu lesen bekomme, dann kann ich dies natürlich besser beurteilen.

Aber wer nun denkt dies sei der einzige Höhepunkt der Messe für mich gewesen, der hat weit gefehlt. Wie ich oben schon schrieb, scheinen Messen etwas schicksalhaftes für mich bereit zu halten. Auf der Unknown Wurde mir nach meiner Lesung von Frau Wisniewski  per Handschlag die Übernahme in ihren Verlag zugesagt. Nun, beim phantastischesn Ruhrgebiet wurde dieser Handschlag schwarz auf weiß per Vertragsunterschrift besiegelt. Wie ihr unten bewundern könnt, seht ihr dort einen sehr stolzen Autor und eine scheinbar auch nicht unbedingt so unglückliche Verlegerin beim Vertragsabschluß. Ihr könnt euch vorstellen, daß ich immer noch ein wenig auf den - auf den Außenfotos gut zu bewundernden - Wolken wandele. Ich hoffe der ein oder andere freut sich für mich mit. Und auch wer dies nicht tut, mag ein wenig Nachsicht mit meinem - unter der Euphorie dieses Moments entstandenenden - Post haben. Und ja: Es ist wirklich ein tolles Gefühl, heißt es doch, daß man als Indieautor kaum eine Chance hat, sein Buch nocheinmal bei einm Verlag wiederveröffentlicht zu bekommen. Schön, daß ich mit meinem Buch das Gegenteil beweisen konnte. Ich hoffe vielen tollen Indieautoren ist es vergönnt meinem Beispiel zu folgen.
Jaja, diese Messen sie haben es in sich! Jetzt bleibt nur die Frage: Was wird alles in Leipzig auf mich warten. Schließlich - und ja das sage ich auch mit Stolz - war ich, dank der tollen Arbeit meiner Verlegerin, einer der ersten Autoren überhaupt, die einen Lesetermin für diese Messe für die Leipziger Buchmesse 2014 ergattern kobnnten.




Kommentare:

  1. Danke für diese tollen Ausflug :)
    LG Babs

    AntwortenLöschen
  2. Schön, daß es dir gefallen hat, Babs! :)

    AntwortenLöschen
  3. Toller Bericht!!
    Ich bin seit Jahren auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs und immer sehr begeistert. Warst du dort schonmal?
    LG Steffi

    AntwortenLöschen
  4. Ne, noch nicht. Hoffe aber, daß sich da auch mal eine Lesung oder eine ähnliche Aktion ergibt. Wir werden sehen. ;)

    AntwortenLöschen