Donnerstag, 28. Februar 2013

Ein kurzer Bericht zur Weihnachtslesung

Harry Michael Liedtke, der Veranstalter der Weihnachtslesung im Cafe Stilbruch, hat auf seiner Autorenplattform Leuchtfeder einen kurzen Bericht über die Weihnachtslesung im Cafe Stilbruch verfaßt. Danke dafür, Harry. Und euch wünsch ich viel Spaß beim Lesen.

Euer,
Kleckser

Dienstag, 26. Februar 2013

Politisch Unkorrekt.

Negerkuss!
Mohrenkopf!
Sarottimohr!

So, genug politisch unkorrektes von mir gegeben. Es geht tatsächlich nochmals um Otfried Preußler. Der Thienemann-Verlag will nämlich alle „politisch unkorrekten Worte“ aus Preußlers Werken streichen, der Friedrich Oetinger Verlag wird hierbei wohl als Vorbild gelten, hat er solche unkorrekten Worte doch schon aus seinen verlegten Werken gestrichen. So hat es zum Beispiel auch Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ erwischt, deren Vater nun kein Negerkönig sondern fortan ein Südseekönig ist. Auch Worte wie Zigeuner sind dort dem Rotstift zum Opfer gefallen.

Was meint ihr dazu? Soll bei Neuauflagen auf Politcal Correctness geachtet werden? Sollte man nun auch Worte wie Weib aus dem deutschen Sprachgebrauch streichen, da sie ja heutzutage auch einen leicht negativen Touch haben und mit Frau ersetzten. Soll es zum Beispiel bei Goethe künftig „Wein, Frau und Gesang“ heißen? Oder sollte man von ihm die Finger lassen. Und wenn man von ihm die Finger läßt, wo darf man dann die Schere wieder ansetzen? Sind unsere Kinder zu zartbeseitet und naiv um von der Existenz von solchen Worten wie „Neger“ zu erfahren, oder kann man ihn den Umgang mit solchen Worten durchaus zutrauen, wenn man sie ihnen richtig erklärt?

Ich hoffe es wird nun angeregt diskutiert und freue mich auf eure Antworten.

Euer,
Kleckser

Donnerstag, 21. Februar 2013


Nun heißt es also von Ottfried Preußler Abschied nehmen. Einen Autoren, der Kinder mit Werken wie "Der kleine Wassermann", "Die kleine Hexe", "Das kleine Gespenst" oder seinen berühmtesten Büchern "Krabat" und "Der Räuber Hotzenplotz" in einfacher, kindgerechter, aber auch schöner Sprache, den Stoff der alten europäischen Sagenlandschaft näher brachte, sie zum träumen und phantasieren anregte und zu begeistern wußte.

Vielen lieben dank, Ottfried Preußler für deine tollen Werke, mögest du deinen Frieden finden.
Du, jedenfalls, lebst in deinen Büchern weiter, die noch viele Generationen von Kindern verzaubern werden.

Dienstag, 19. Februar 2013

Die 23. Mülheimer Lesebühne

Aufgehorcht ihr lieben Leute, am 01.03. 2013 startet um 18:30 zum 23. Mal die Mülheimer Lesebühne. Wiedereinmal wurde im gediegenen Ambiente des "Blauen Salons" des wunderschönen Mülheimer Handelshofes für ein buntes, vielfältiges und Unterhaltsames Programm aus Musik, Prosa und Lyrik gesorgt. Diesmal darf auch euer Kleckser die Anwesende mit seinen wunderschönen Geschichten verzaubern. Mich würde es freuen, wenn ihr kommen könnt. Allen die noch unschlüssig sind, sei nicht nur gesagt, daß sie etwas verpassen würden, sondern natürlich auch auf meine Terminseite verwiesen.

Der Eintritt ist frei!

Mittwoch, 13. Februar 2013

Neue Rezension

Hab mal wieder eine richtig tolle Rezension bekommen. Diesmal von Tinkas Welt.
Vielen dank, liebe Tinka, freu mich riesig. Und den Rest wünsche viel Spaß beim Lesen. ;)

Euer,
Kleckser

Der, der durch Gladbeck pilgerte - oder: Reisebericht einer Lesung

Die Karnevalswanderlesung, hat für mich – zur 5. Jahreszeit passend – sehr närrisch, chaotisch begonnen. Da nämlich – ausgerechnet ein Kanrenvalszug – den ganzen Verkehr durcheinander gebracht hatte, bin ich erstmal deftig zu spät zur Veranstaltung gekommen. So, daß die ganze Gemeinschaft schon losgewandert war und ich in Gladbeck erst einmal ziellos und allein umhergepilgert bin. Endlich jedoch habe ich, dank der sehr freundlichen Hilfe eines gladbecker Anwohners Nnochmals vielen Dank von mir!), den Ort der Lesung gefunden und dort harrte ich nun der Dinge die da kommen mögen.
Endlich traf die Wandergemeinschaft auch sichtlich gut gelaunt – ich scheine da etwas verpaßt zu haben – ein.
Harry Michael Liedtke, seines Zeichens ein Mitveranstalter, verkündete ironischerweise beim betreten des Saales, im Brustton der Überzeugung in sein Handy hinein, daß er nun gleich lesen müsse, bis er mich sah und seine gerade getroffene Aussage dann doch revidierte.
Ich wurde wirklich sehr herzlich von der Wandergemeinschaft aufgenommen und Harry hat mich mit lobenden Worten vorgestellt. Dann durfte ich lesen. Und was soll ich sagen? Die Leute haben mir sehr aufmerksam und gerne zugehört, so daß ich sehr viel Spaß daran hatte, den Herrschaften meine Texte näher zu bringen. Bei einem so begeisterten Publikum liest man als Autor aber auch einfach gerne und so habe ich dem „wandernden Volk“ ein paar meiner Texte näher gebracht, die allesamt sehr gut ankamen.
Die restliche Route der zu wanderenden Strecke war ich dann mit von der Party, habe den Erläuterungen von Heinrich Praß gelauscht und mich mit den Mitwandereren über Gott und die Welt unterhalten. Im Cafe Stilbruch habe ich dann noch einen leckeren Cocktail geschlürft und mit den letzten verbliebenen der Reisegruppe den Abend schön ausklingen lassen.

Hatte quasi, trotz eines sehr chaotischen Start, einen sehr schönen Tag und würde eine solche Veranstaltung auch jederzeit wieder mitmachen.

P.S.: Harry Michael Liedtke hat mit soviel Herzblut das Krimi-Spiel-Diner „Workshop mit Todesfolge“, welches am 21. Februar im Cafe Stilbruch stattfinden wird angekündigt, das ich hier auch einmal kurz darauf aufmerksam machen wollte. Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch Lust zu kommen. Hier gibte es Karten zum Diner.

Dienstag, 12. Februar 2013

Musikalisches-Literarisches Frühstück - Die ganze Wahrheit!

Kunst und Frühstück, Nahrung für Körper und Geist, so könnte man das literarisch-musikalische Frühstück vom 3. Februar 2013 wohl am ehesten zusammenfassen. Während man an den Wänden die Bilder der neuen Vernissage Einblicke die Bilder von Jenny Canales und Justin van Wickern zeigt, bewundern konnte. Gab es nicht nur ein sehr leckeres Frühstück (ich habe mir zum Beispiel den Wanst mit leckerem Spiegelei und ein paar Nürnberger-Würstchen vollgeschlagen), sondern auch Musik von Miriam und Jörg, die sich selbst Devils Kitchen nennen und uns neben ein paar Eigenkompositionen vor allen deutschsprachiges Liedgut von den Misfits (Oberhausen), Joint Venture, dem essener Künstler Stoppok oder alte Mittelalterweisen wie „Unter den Toren“ zum Besten gaben. Literarisch gab es dann auch noch was auf die Ohren und zwar von Marcus Watolla, der vor allen zotig-pointierte Texte zum Besten gab, Anne Kuhlmeyer, die mit scharfzüngigen, schon fast ein wenig satirischen Krimis zu überzeugen wußte und natürlich von BerndBadura, also von mir, weshalb ich mir an dieser Stelle auch das Eigenlob spare. Insgesamt ein sehr gelungener Start in den Tag, der allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht haben dürfte. Nach diesem Ereignis bin ich noch ein wenig über die Leonardo Da Vinci Gasse und die Rembrandbrücke in die Künstlerateliers in der Fünte geschlendert. Und: Ja, auch dies ist einen Ausflug wert gewesen.

So einem literarisch-musikalischen Frühstück kann man getrost das Prädikat empfehlenswert anheften. Vielleicht sieht man sich ja dort einmal.

Euer,
Kleckser

Mittwoch, 6. Februar 2013

Neue Rezension

Hallo, habe mal wieder eine richtig tolle Rezension bekommen.
Diesmal von Beates Buch-Plaudereien.

(Für alle Neugierigen: Auf http://www.buchplaudereien.de/?p=1670 gibt es die gesamte Rezensuion zu lesen.)

Und deshalb will ich die Gelegenheit schnell nutzen um einmal richtig Danke zu sagen. Danke für all das tolle Feedback, daß ich von euch allen bekomme. Schon allein dafür hat sich die ganze Zeit und Arbeit, die ich in das Buch gesteckt habe gelohnt. Ihr wißt nicht, wie schön das ist so vielen Menschen eine Freude zu machen. Ich nehme all das positive Feedback einmal mit aller Bescheidenheit als Ansporn, weiterhin mit viel Liebe und Mühe an meinen Geschichten zu feilen, in der Hoffnung, euch auch weiterhin damit Freude bereiten zu können.

Euer,
Kleckser

Dienstag, 5. Februar 2013

Werke eines großen Meisters Teil III

Applaus! Applaus! Applaus!
Die Jungs und Mädels von Amazon haben sich beeilt und so hat Teil 3 der „Meisterwerke auch schon das Licht der Welt erblickt. Diesmal habe ich aber im Vorfeld der Erscheinung wohl nicht genug Werbung gemacht, so daß Teil III wohl kaum die Amazon-Charts stürmen wird. Aber mal schauen: Meine Leser haben mich ja oft genug positiv überrascht, vielleicht schaffen sie es auch diesmal.
Hier ist der (fast schon lebende) Beweis: Die Meisterwerke gehen in die dritte Runde!

Nun gehet denn hin und tanzt auf den Straßen, es gibt Grund zum Feiern!

Montag, 4. Februar 2013

Warten auf Teil III

Hallo ihr lesendes Volk da draußen.

Ja, ich weiß, der 3. Teil meines Buches sollte schon seit dem 1. Februar erschienen sein.
Ich will mich auch gar nicht rausreden. Schuld sind nicht irgendwelche Aliens aus dem All, die mich in einer Zeit-Raum-Schliefe festhalten und schon gar nicht meine beiden Lektoraten. Eher im Gegenteil, sie haben sich extra sehr mit ihrem Lektorat beeilt. Deshalb möchte ich hier ein großes Lob aussprechen:

Jörg und Martin, ihr seit der Hammer! Vielen Dank, daß ihr soviel Zeit Arbeit und Mühe in mein Buch steckt. Ihr leistet echt großartige Arbeit.

Schuld bin einzig und allein ich selbst. Habe ich doch ein paar Stellen im dritten Teil gefunden, die ich verbessern wollte. Schließlich will ich meinen Lesern ein möglichst tolles Leserlebnis bieten. Ihr wißt gar nicht wie schön es ist, das ganze tolle Feedback von euch zu bekommen, deshalb will ich euch auch weiterhin mit Liebe, Herzblut geschriebene Texte mit möglichst hoher Qualität liefern. Hätten es Jörg und Martin nicht in so kurzer Zeit Korrektur gelesen, der Zeitpunkt hätte sich noch weiter nach hinten verschoben, also nochmals danke. Jetzt konnte ich es aber schon hochladen und es ist nun an Amazon, es freizuschalten.

Mir persönlich tut es leid, daß sich die Veröffentlichung ein wenig nach hinten verschoben hat, aber mir war die Qualität nunmal wichtiger, als den Termin genau einzuhalten. Und hex: Wer weiß wozu es gut ist, daß Heino nicht damit prahlen kann, das sein neues Album nicht zusammen mit dem 3. Teil von „Werke eines großen Meisters“ erschienen ist.

So, wer sich jetzt noch die Wartezeit ein wenig verkürzen will, für den habe ich noch ein wenig Musik:

Und für die, die es lieber Anspruchsvoller mögen:

Mittwoch, 30. Januar 2013

Blog Flight 2013


Hallo, heute wollte ich euch einmal eine sehr außergewöhnliche Aktion nahebringen. Es handelt sich dabei um den Blog Flight 2013, eine Blog-Vorstellungsaktion der etwas sehr anderen Art. Hier werden die verschiedenen Blogger, deren Blogs vorgestellt werden persönlich und mit dem Flugzeug besucht. dabei sollen inerhalb von 14 Tagen 20 Blogger besucht und vorgestellt werden.

Jeder Blogger Deutschlands kann sich bei dieser Aktion bewerben, also berwertb euch fleißig, damit es ein buntes und interessantes Programm ergibt.

Kurze Anemrkung:
Auch Sponsoren, die diese Aktion unterstützen sind sehr gerne gesehen.

Ich bin schon sehr gespannt, was alles spannendes beim Blogflight 2013 passieren wird und hoffe, die Aktion wird ein voller Erfolg.

Dienstag, 29. Januar 2013

LITERARISCH-MUSIKALISCHES FRÜHSTÜCK

Fünte Mülheim
Das historische Gasthaus und Kulturzentrum Fünte lädt am 3. Februar 2013 um 11 Uhr zum literarisch-musikalischen Frühstück.
Miriam&Jörg von Devils Kitchen sorgen dabei mit Ruhrgebiets-Songs und den Autoren Anne Kuhlmeyer, Marcus Watolla und dem allseits beliebten Tintenkleckser Bernd Badura für die nötige Stimmung und Ambiente.

Ich freue mich wenn ihr kommen würdet und habe mir (natürlich) auch schon ein paar schöne Geschichten ausgesucht um einen gut gelaunten Start in den Tag zu gewährleisten.

Der Eintritt beträgt (inklusive reichaltigem Frühstücksbuffet mit Kaffe und Tee (all you can drink bis 12 Uhr 30)) 12 Euro.
Mehr Informationen wie immer auf meiner Terminseite.

Montag, 28. Januar 2013

Literatour on Tour, die Karnevalswanderung


Karnevalswanderung

Literatur on Tour, die Kanrevalswanderung am Karnevalssamstag, den 9. Februar 2013, wird der Gladbecker Grüngürtel erforscht. Zum Warmhalten gibt es Glühwein und Texte von Bernd Badura.

Alle Wanderwilligen erhalten hier nähere Infos: http://berndbadura.blogspot.de/p/termine.html#Karnevalswanderung
Es gibt viel zu erlebn und zu erwandern

Euer,
Kleckser

Sonntag, 20. Januar 2013

Buchvorstellung

Hallo liebe Leser,

Eljem war mal wieder so lieb und hat auch den 2. Teil von Werke eines großen Meisters auf seinem Blog vorgestellt.
http://eljemsbuecherkiste.blogspot.de/2013/01/Traumhaft-geht-es-weiter-Werke-eines-grossen-Meisters.html
Viel Spaß beim Lesen.

Euer Kleckser

Samstag, 19. Januar 2013

Filmkritik: Der Hobbit - Eine unerwartete Reise

Eins vorweg: „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ist kein „Herr der Ringe“. Sicher man erkennt vieles wieder, trifft auf lauter alte Bekannte, kehrt wieder in das neuseeländische Mittelerde zurück, hört erneut die liebgewonnen Melodien und doch hat der Film, ebenso wie das Buch einen anderen Charakter. Gehen wir einmal von den Büchern aus, so ist „Der Hobbit“ wesentlich märchenhafter, hat den kindlichen Humor und den Charme eines Kinderbuches (das er ja auch ist), dafür fehlt ihm weitgehend das epische vom „Herrn der Ringe“. Man muß wissen, daß Tolkien die Idee zum „Herrn der Ringe“ erst nach der Fertigstellung des Hobbits – auf dessen Motiven der Herr der Ringe beruht – gekommen ist. Und wenn man den „Herrn der Ringe“ liest, dann fällt auf, daß er mit einem ähnlichen Charakter anfängt wie „Der Hobbit“, bevor er sich zu diesem epischen Meisterwerk mausert, für das er heute steht.

Aber kommen wir zurück zum Film und gehen auch gleich mal hart mit ihm ins Gericht, denn Peter Jackson hat, meiner Meinung nach, ein paar Erzählfehler begangen. Zum einen hat er sich diesesmal – nach dem er beim „Herrn der Ringe“ eine völlig eigene Welt zu schaffen, die sich weitgehend und sehr wohltuend von den eingeschliffenen Fantasyklischees befreit, eine Welt zum anfassen, eine Welt, die es wirklich gegeben haben könnte, schafft – geht Jackson hier einen Schritt zurück. Nicht nur, daß die Tore von Erebor eine merkwürdige Ähnlichkeit mit dem Eingang der Zwergenstadt Ironforge aus „World of Warcraft“ haben. Auch konnte man Zwergenslayer erkennen, die direckt aus dem Fantasyspiel „Warhammer“ von Games-Workshop entsprungen sein könnten und zu guter Letzt sehen die Orks ihren Klischeebrüdern wieder ein ganzes Stück ähnlicher, als sie es noch in den Herrn der Ringe Filme taten.

Was ist mit der neuen Optik, die überall für so viel Aufsehen sorgte und kann die Musik überzeugen?

In beiden Fällen heißt die Antwort: Jein!

Ja, die Bilder sind opulenter, als man sie jemals zuvor auf einer Leinwand gesehen hat. Die Bildschärfe ist einfach nur beeindruckend. Die 3-D-Effekte sind besser als bei „Avatar“ und bisher von der Qualität nur mit „Hugo Cabret“ zu vergleichen. Und doch sind die Bilder in ihrer Opulenz so überwältigend, daß sie fast schon überfordern und von der Story ablenken. Trotz alledem sind sie ein einziger Augenschmaus.

Was die Musik betrifft, so ist sie wie eine Heimkehr zum „Herrn der Ringe“. Aber genau da ist das Problem zu suchen. Während Howard Shore in den 3 Teilen vom „Herrn der Ringe“ den Zuschauer mit immer neuen tollen Melodien zu verzaubern wußte, in denen die einzelnen Themen ähnlich wie in Wagners „Ring der Nibelungen“ immer wieder wunderschön eingearbeitet und variiert wurden, so scheint hier die Musik, bis auf das wunderschöne und einfach nur gelungene Zwergenlied, vor allen recycelt worden zu sein. Hat sich Peter Jackson während „King Kong“ mit Howard Shore so sehr überschlagen, daß der Komponist nicht mehr bereit war seine wunderschönen Themen und Melodien für diesen Film neu zu arrangieren? Ich finde es jedenfalls ein wenig schade, daß der Soundtrack zum Hobbit so wenig neues zu bieten hat.

Was mich sonst noch am Film stört?

Zum einen ist es der krampfhafte Versuch von Peter Jackson doch noch möglichst viel Epik in den Film zu packen. So bekommt die „Reisegenossenschaft“ - mit dem weißen Ork – gleich mal einen Erzbösewicht auf den Hals gehetzt, den es meines Wissens im Buch gar nicht vorkam. Die Kämpfe wurden teils unnötig aufgeblasen. Während sie beim „Herrn der Ringe“ meistens einen Sinn ergaben und durchaus einen Spannungsbogen folgten, sind es hier sehr oft Kämpfe um des Kämpfen-Willens. Und so wie die Zwerge sich dort schlagen, könnte man meinen, daß sie fast schon einen entscheidenen Einfluß in den Schlachten von Helms Klamm, Gondor oder Moria hätten spielen können. Vielleicht hätte man es bei kleineren Scharmützeln belassen sollen und lieber mehr auf die Charaktere und darauf wie sich Bilbo Beutlin langsam damit zurechtfindet ein „großer Meisterdieb“ auf Abenteuereise zu sein, eingehen sollen. Schließlich führt auch der erste „Herr der Ringe“-Film langsam in die Geschichte ein. Die schlimmste Szene ist wohl der Kampf der Steinriesen, den die Heldengruppe viel näher erlebt als im Buch. Für meine Verhältnisse ein wenig zu nah, was – wie ich finde – sehr bombastisch und effektreich, aber eben auch ein wenig albern und deplaziert wirkt. Diesmal hat sich auch der Humor des „alten Peter Jackson“ wieder ein wenig mehr herausgewagt, noch ein wenig mehr als im 3. Teil vom „Herrn der Ringe“, meiner Meinung nach, ab und an ein wenig zu weit. Höhepunkte sind wohl der Einfall der Zwerge in Bilbos Hobbithöhle. Der zwar ähnlich wie im Buch abgehandelt wird, mir aber ein wenig zu weit geht. Auch sollte man die schon berühmt berüchtig gewordene Vogelkacke an der Backe nicht vergessen. Dann wurde krampfhaft versucht, den Kampf gegen den Nekromanten (den Tolkien tatsächlich kurz in den Randnotizen zum Herrn der Ringe erwähnt und auch in die Timeline vom Hobbit unterbringt) mit in den Film zu integrieren. Die Anwesenheit des weißen Rates in Bruchtal wirkt – ebenso wie die Tatsache, daß Azog (der weiße Ork) auf die Heldengruppe aufmerksam geworden ist – ein wenig erzwungen. Der Satz: „Hast du wirklich erwartet, eure Unternehmung hätte unbemerkt bleiben können?“ Beantworte ich einfach einmal schlicht und ergreifend mit einem: „Ja!“ Weil ich keinen Grund sehe, warum diese Reise hätte bemerkt werden sollen. So bleibt es ein sehr schlechter MacGuffin*, der Deus ex Machina* aus dem Hut gezaubert wurde. Zum Schluß bleiben noch das plumpe Szenenrecycling (es gibt viele „Anspielungen“ und sogar ein paar Szenen, die eins zu eins aus den „Herrn der Ringe“-Filmen übernommen wurden) und Orks und Goblins, die gegen die Bösewichte aus den „Herrn der Ringe“-Filmen anmuten, als hätten sie einen Hochschulabschluß, als Negativ-Punkte anzumerken.

Also ist der Hobbit ein schlechter Film?

Nein, ganz und gar nicht.

Gerade in den Szenen, in denen sich der Film nahe an die Buchvorlage hält, glänzt er. Vor allen die Gollum-Szene ist lobend hervorzuheben. Außerdem macht Peter Jackson nicht die gleichen Fehler, die Geroge Lucas oder Steven Spielberg in den Fortsetzungen von „Star Wars“ und „Indiana Jones“ gemacht haben. Er zerstört nicht die Filmlogik der alten Filme und arbeitet nicht mit plumpen Charakteren. So macht es durchaus Spaß Bilbo und seiner Bande bei seinen Abenteuern zuzusehen. Ich muß sagen: Ich freue mich schon auf die weiteren Teile. Denn dieser Film ist zwar nicht „Der Herr der Ringe“. Er ist auch nicht der beste Film der letzten Jahre. (Zumindest ich würde „Hugo Cabret“ „Buried – lebend begraben“, „Gran Torino“ und „Inglorious Basterds“ vorziehen.) Aber er ist doch – auch wenn J.R.R. Tolkien das wohl anders sehen würde - „Der kleine Hobbit“.

*Ein MacGuffin ist eine Erfindung Hitchcocks um ein Erzählschema zu erklären. Er ist etwas für die Handlung völlig unwichtiges, was aber die Motivation des Charakters zu handeln antreibt. Solche Dinge wie: Eine Prinzessin, die Rettung benötigt, Die Suche des Grals, etc. etc. alles was den Charakter bewegt tätig zu werden und die Story weiter anstößt, aber für den weiteren Verlauf der Geschichte – außer eben diese Motivation zu sein – keine weitere Relevanz hat. So ist in dem Fall das Auffalen der Reise von Gandalf und den Zwergen der MacGuffin für den weißen Rat in Bruchtal zu sein.

*Deus Ex Machina (der Gott aus der Maschine) bezeichnet ursprünglich ein bei antiken griechischen Komödien das auftertenen einer Gottheit, der z. B. mit Kabeln über die Bühne geschwenkt wurde um ein unauflösbar gewordenes Stück doch noch zu einem guten Ende zu verhelfen. Man spricht von „Deus ex Machina“ immer dann, wenn in einer Geschichte etwas völlig aus dem Hut gezaubert wurde und plötzlich und ohne Vorwarnung auftritt.

Dienstag, 1. Januar 2013

Das neue Jahr soll Glück uns bringen,
Hör ich die Nachtigallen singen,
Sie singen uns ein schönes Lied,
Das mag uns bringen recht viel Glück:

Im neuen Jahr, so ist der Plan,
Vergeßt den Kummer, auch den Gram,
Seid voll Glück zu aller Zeit,
Und zu schönem stets bereit.

Und auch ich hoffe, daß wir ein schönes, weltuntergangsfreies neues Jahr erfahren und vielleicht kriegen wir alle zusammen ja nochmal einen Nobelpreis. Also in diesem Sinne: Hoch die Tassen und aufs neue Jahr angestoßen!

Euer:
Kleckser

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Weihnachtslesung im Cafe Stilbruch - Die ungeschönte Wahrheit

Hatte gestern mal wieder eine tolle Lesung, das erste mal im Cafe Stilbruch. Hatte mal wieder die Ehre mit vielen tollen Autoren in einer sehr schönen Atmosphäre aufzutreten. Und soll ich euch was sagen? Ich war zwar (wie immer) sehr aufgeregt und ich hab mich auch ein bissel verhaspelt, aber meine Geschichten kamen trotzdem sehr gut an. Die Leute haben an den richtigen Stellen gelacht und ich habe an dem Abend viel Lob bekommen.

Vielen Dank an Harry Liedtke für die Einladung, ich hatte sehr viel Spaß, sowohl am Lesen, wie auch an den Beiträgen der anderen Autoren, ich hoffe, ich darf einmal wieder kommen.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Neue Buchvorstellung

Manchmal hat der Weihnachtsmann ganz unerwartete Dinge im Gepäck. Habe gestern Nacht nämlich ein kleines Zusatzweihnachtsgeschenk bekommen. Eljem hat da eine sehr schöne Buchvorstellung von Werke eines großen Meisters auf seinem Blog verfaßt. Vielleicht habt ihr ja Lust einmal bei ihm vorbeizuschauen, da er auch ansonsten ein paar sehr schöne Buchvorstellungen und Rezensionen hat.
Vielen lieben Dank eljem und allen anderen viel Spaß beim lesen.

Euer,
Weihnachtskleckser

Montag, 24. Dezember 2012

Gratisgeschichte – Der Weihnachtsork

Wollte euch die Pressemitteilung zu "Der Weihnachtsork" nicht vorenthalten:

 ***Pressemitteilung ***Pressemitteilung ***Pressemitteilung ***Pressemitteilung ***Pressemitteilung***

Nachdem „Werke eines großen Meisters“ auf so viele positive Resonanzen gestoßen ist, sah Autor Bernd Badura die Zeit gekommen auch einmal etwas zurückzugeben. Über Weihnachten kann jeder Käufer des Kindle E-Books „Werke eines großen Meisters – Teil II von IV – Magisches zur Abendstunde“ (für 1,54€ auf Amazon erhältlich) die Geschichte „Der Weihnchatsork“ auf https://docs.google.com/file/d/0Bww3_cj0X9DMTkxocTlRWENuaHc/edit lesen.Man muß nur das 2. Wort der Geschichte Abendmagie eingeben und schon hat man weihnachtlichen Lesespaß.
Bernd Badura dazu: „Ich bin sehr stolz und meinen Lesern sehr dankbar, nicht nur, daß der erste Teil über 500 mal heruntergeladen wurde und es in den Kindle-Charts vor so renomierten Autoren wie Terry Pratchett geschafft hat, ich habe außerdem nur durchweg positive, zumeist sogar sehr begeisterte Resonanzen bekommen. Bisher gab es nur 5 Sterne Rezensionen und Leute, die mir auf Lesungen mit strahlenden Augen begeistert erzählt haben, wie toll sie „Werke eines großen Meisters“ finden. Über solche Dinge bin ich immer noch sehr gerührt und dankbar. Deshalb erscheint es mir nur als selbstverständlich auch einmal etwas zurückzugeben.“
Aber auch alle, die „Werke eines großen Meisters“ nicht gekauft hat, finden hier eine kleine Weihnachtsgeschichte des Autoren: http://lokalzeitjunkie.blogspot.de/2012/12/der-weihnachtsstreik.html
Schließlich ist derzeit das Fest der Liebe!

Mehr zum Autoren und seinen Werken finden Sie hier: http://berndbadura.blogspot.de

Elfenglanz und Drachenfeuer steht als Verlag für traumhafte Phantastik mit märchenhaften Charme.
Lassen Sie sich von unseren Büchern verzaubern und (so Sie es möchten) in fremde Welten voller Magie entführen.

 ***Pressemitteilung ***Pressemitteilung ***Pressemitteilung ***Pressemitteilung ***Pressemitteilung***

Weihnachtliche Grüße!

Ho! Ho! Ho!

Frohe und besinnliche Weihnachtstage für euch alle. Habe auch tatsächlich ein paar Geschenke.
Einmal eine Geschichte, die ich auf http://lokalzeitjunkie.blogspot.de/2012/12/der-weihnachtsstreik.html veröffentlicht habe. Ich hoffe sie gefällt euch.

Aber damit nicht genug, für meine treuen Leser gibt es noch eine weitere Geschichte als kleines Weihnachtsdankeschön, mehr erfahrt ihr hier: http://berndbadura.blogspot.de/2012/12/gratisgeschichte.html

Ho! Ho! Ho! Und jetzt nehmt euch einen schönen Glühwein lehnt euch zurück und genießt die Geschichten.

Euer,
Weihnachtskleckser