Mittwoch, 12. Dezember 2012

Nobelpreis

So, nun habe ich ihn tatsächlich bekommen - und ihr höchstwahrscheinlich auch (herzlichen Glückwunsch dazu) - den Friedensnobelpreis. Und haben wir ihn uns verdient? Ich denke schon. Ich zumindest bin ein sehr friedliebender Mensch und auch zumeist eher für eine friedliebende als kriegerische Lösung. Die EU selbst ist mir zwar etwas zu wirtschaftlich orientiert und in den letzten Jahren zu erfolgsversöhnt und unvorsichtig geworden (was man an der Eurokriese wunderbar sieht), aber auch hier schwebt der Friedensgedanke als Friedensgedanke im Hinterkopf mit. Zwei Weltkriege sind auch wirklich genug und aus seinen Fehlern soll man schließlich lernen. Somit geht der Nobelpreis schon in Ordnung. Vielleicht ladet ihr mich ja auch mal in den Club der Nobelpreisträger ein und ich kann mich mal auf ein Schwätzchen mit Barak Obama treffen. Und jetzt wo ich schzonmal den Friedensnobelpreis habe, wie wäre es nun auch noch mit den Literaturnobelpreis. Mich würde es freuen und es würde auch endlich mal ein schon längst überfälliges Zeichen, daß Phantastik als vollwertige Literatur, in der Gesellschaft anerkannt wurde. Zumal - seien wir mal ehrlich - Goehtes Faust und Shakesperas Sommernachtstraum gehören schon zu dem Besten, was die Literatur so zu bieten hat. Gelle?

Kommentare:

  1. Habe mich sehr gefreut, dass zu lesen. Nein, nicht das mit dem Freidesnobelpreis. Das ist mir irgendwie ziemlich suspekt. Aber ein Zeichen.. Das endlich auch Phantastik einen Preis verdient, kann nun aber nicht bestritten werden. Ich würde die Liste ja erweitern, um sagen wir mal Jules Verne und Douglas Adams?

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  2. Also ich finde es trotz Eurokrise und dem ganzen drum herum gut, das wir den Friedensnobelpreis bekommen haben.
    Und ich finde auch, das es ein verdienter Nobelpreis ist.
    Europa ist wohl doch im Wandel. ;)

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  3. @Sheep: Es ist nicht ganz unverdient und es ist auch ein wesentlich besserer Nobelpreis als der von Barak Obama, aber die Eu steuert trotzdem in eine völlig falsche Richtung, sie wird immer größer und unkontrollierbarer.

    @Susanna: Die Liste läßt sich noch viel mehr erweitern: Terry Pratchett, Michael Ende, George Orwell, Huxley, der kürzlich verstorbene Ray Bradburry,Frank Herbert, Ühillip K. Dick, Theodor Sturgeon, Edgar Allen Poe, H.P. Lovecraft, Neil Gaiman und last but not least natürlich der große John Ronald Reul Tolkien. Und das sind nur die Namen, die mir spontan einfallen, ich hab bestimmt über die Hälfte vergessen. ;)

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