Freitag, 7. Dezember 2012

Lesungen vom letzten Wochenende - Ein Fazit

Wollte nur schnell - jetzt wo ich Zeit habe - von den Lesungen am Wochenende berichten.

Losgegangen ist es mit der Lesung im Haus Fünte, bei dieser Lesung hatte ich schon sehr viel Spaß. Die Atmosphäre war sehr angenehm und es war schön den anderen Autoren der "schwarzen Lettern" zuzuhören. Ich muß sagen, daß die "schwarzen Lettern" eine sehr angenehme Ansammlung von talentierten Autoren ist. Was mich stolz macht, ist, daß sie mich so toll aufgenommen haben. Leider waren aber nicht sooo viele Gäste anwesend, was aber mir und meinem Lese- und Zuhörspaß keinen Abbruch getan hat.

Am Sonntag war ja dann die Adventslesung in der Narrenstube an der Reihe. Und ich muß sagen, ich bin immer noch ganz begeistert von ihrem Charme, und dem Ambiente, daß die Narrenstube da gezaubert hat. Und bei einigen Anwesenden bin ich mir ziemlich sicher, daß es ihnen ähnlich ging. Es war schon schön, die Narrenstube in diesem anheimeligen Schummerlicht zu erleben, das eine wahnsinnig warme Atmosphäre aufgebaut hat. Aber kommen wir zu den Lesebeiträgen:

Nicole Wassyl hat ihr Märchen sehr schön, routiniert und mit sehr viel Chrame erzählt und hat, mit ihrem Harfespiel, den Zuhörer mehr als nur einmal zum Träumen gebracht. Dementsprechend begeistert war dann auch der Applaus.

Dannach war Ina Tomec an der Reih, die von Jürgen Schmatz und seinen wundervoll sphärischen Gitarrenklängen, nicht nur sehr souvären, sondern auch sehr schön gelesen hat. Mit tollem Beschreibungen und einem souveränen Vortrag hat sie uns in die Welt ihres Buches "Ayela - Die Reise im Licht des Nebels" entführt und hat nebenbei mit ihrer sympahtischen Art und einem Filmbeitrag über ihre Recherche, den sie auf dem Laptop laufen lies, nebenbei uns die Welt des Mittelalters nahe gebracht. schon wieder ein toller und beeindruckender Lesebeitrag und nun war ich an der Reihe.

Und was soll ich sagen? Ich war unheimlich nervös, hatte ja keine musikalische Unterstützung. Es mußte alles mein Text richten. Also hieß es für mich: "Augen zu und durch!" Ich begann den Text zu lesen und es herrschte Stille. Absolute Stille. War das ein gutes Zeichen? Ein schlechtes? Noch nie, waren die Leute so still, wenn ich gelesen habe. Manchmal haben sich ein paar Leute weiter nach vrone gesetzt, weil ihnen mein Text gefallen hat, aber Stille, Stille hatte ich noch nie. Mir blos nicht anmerken lassen, daß ich nervös bin. Lies einfach weiter, versuch den Text blos gut vorzutragen. Gut, sie lachen, an der richtigen Stelle. Da lachen sie wieder, sehr schön, so schlecht kann ich mich nicht schlagen...
Tja und am Ende meiner Lesung sind die Leute mit leuchtenden Augen (und das meine ich wortwörtlich) auf mich zugekommen und haben mir begeistert erzählt, wie toll sie meine Lesung fanden. Ich wurde mehrmals mit Terry Pratchett verlgichen - und auch wenn ich denke, daß ich schon einen eigenen Stil habe, so ist es natürlich trotzdem ein riesen Ritterschlag mit einen der (meiner Meinung nach) derzeit besten Schriftstellern der Welt verglichen zu werden. Ich bin wahnsinnig stolz und hoffe sehr, daß diese Lesung nochmals wiederholt wird.

Glaubt mir: Wer nicht da war hat wirklich was verpaßt.

Soviel von den Lesungen,
Euer Kleckser.

Kommentare:

  1. Schön, dass es so gut läuft :)
    ich lass dir mal Grüße da!

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  2. Es war eine tolle Lesung und ich freue mich auf die Nächste =)

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  3. Wenn das Essen schmeckt, redet niemand. So sagt der Koch.
    Ich freue mich und gratuliere. (Auch wegen des Ritterschlags)

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  4. Vielen lieben Dank. Bin auch sehr stolz. Hoffe, daß ich noch ein paar von diesen schönen Momenten erleben darf. ;)

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