Donnerstag, 26. Mai 2016

Offener Brief an Herrn Tischer

Hallo, da bin ich wieder. Mitten aus der Versenkung aufgetaucht! Schön, daß ihr mir die Treue gehalten habt. Ja, um mich war es ganz schön still geworden, ich habe einfach mal ein wenig Ruhe gebraucht. In meinem Privatleben hat sich nämlich einiges geändert und ich mußte – und muß es teilweise immer noch – wieder auf die Füße fallen. Ganz ungenutzt habe ich die Zeit allerdings nicht gelassen, so habe ich unter dem Projekt "Gebt dem Weihnachtsork ein Zuhause" an meinem neuen Buch gearbeitet. Ich kann euch jetzt schon sagen: Aus dem barmherzigen Wohnraumbeschaffungsprojekt für grün pigmentierte Mitwesen ist schon viel mehr geworden, als ich gedacht habe. Ich bin (obwohl sich das Buch noch im Werden befindet) unheimlich stolz auf das, was ich da zustande gebracht habe. Ich kann euch schon soviel versprechen: Es wird wieder ein typischer Bernd Badura und doch – ja das ist auch typisch für mich – wieder völlig anders. Sehr frech und mit vielen frischen neuen Ideen. Außerdem habe ich fleißig an einem neuen Blogdesign getüftelt. Noch ist davon nichts zu sehen, aber bald soll hier alles schöner werden. Seid gespannt und laßt euch überraschen. Und falls jemand Verbesserungsvorschläge hat?! Immer her damit!

Eigentlich, ja eigentlich wollte ich euch jetzt mit einer tollen Neuigkeit überraschen, eines meiner Gedichte ist nämlich in der Zeitung gelandet. Aber aus aktuellem Anlaß und weil ich mich richtig geärgert habe, erzähle ich euch davon in meinem nächsten Artikel. (Bin trotzdem (und wie ich finde zu Recht) sehr, sehr stolz darauf.)

Aber nun zum Grund meines Ärgernisses. Hierbei handelt es sich um einen Artikel von Wolfgang Tischer, der in dem von ihm gegründeten Literaturcafe zu lesen ist. (Hier der Link,für alle die diesen Artikel lesen wollen.) In diesem Artikel wälzt er teilweise mit intelligenten Ansätzen, aber dann doch wieder stumpfsinnig die „Selfpublisher sind böse und talentlos“-Klischees der Verlagslobby vor sich her. Beim Lesen dieses Artikels pochen viele Seelen, ach! in meiner Brust. Ein Teil von mir will sich am Kopf kratzen, warum denn ein Mitglied der Jury des von neobooks ausgepriesenen Indie-Autoren-Preises die Selfpublisherszene mit soviel Verachtung übergießt. Man fragt sich, was dies über neobooks, den Preis an sich und seine Juroren aussagt. Ein anderer Teil von mir will diesen Artikel für Satire halten, herzhaft über seine Plattitüden lachen und sich fragen, ob Herr Tischer es mit diesem oberflächlichen Murks nicht darauf anlegt, von Herrn Erdogan verklagt zu werden. Ein anderer Teil ärgert sich maßlos über diesen Artikel, da er mich und viele von mir sehr geschätzte Autorenkollegen einfach und mit einer nonchalanten Arroganz in den Selfpublisher/Hybridautoren-Sack steckt und einmal kräftig draufhaut, als ob es eine homogene Selfpublisher-Szene gäbe, die man komplett über einen Kamm scheren kann. Sorry Herr Tischer, damit beleidigen Sie mich, einige sehr guter und kompetenter Autorenkollegen und zudem meine Leser, die mir die Treue halten und an mich glauben. Und spätestens bei letzterem verstehe ich überhaupt keinen Spaß mehr. Und deshalb schreibe ich Ihnen nun diesen offenen Brief:

Sehr geehrter Herr Tischer,

Sie haben – wenn ich mich recht entsinne – ja damals sogar ein kleines eBook auf den gängigen amazon-Selfpublisher-Weg gebracht, das Selfpublishern helfen sollte, ihre Bücher zu formatieren. Sie sind – wie oben erwähnt – einer der Juroren des Indie-Autoren-Preises. Was also ist passiert, daß Sie mit einer solchen Verbitterung und Verachtung auf die gesamte Indie- und Selfpublisherszene herabsehen? Was haben Ihnen die Hybridautoren und Selfpublisher getan, damit Sie Ihre heilige Wut an ihnen mit Halbwahrheiten und überkommenen Klischees abarbeiten müssen?

Aber mal zu Ihrem Artikel: Sie sagen, Selfpublisher sei kein Stigma mehr, um dann im nächsten Satz die gesamte Szene zu stigmatisieren und sie mit den immer gleichen (und faktisch falschen) Klischees der großen Verlagshäuser zu überziehen. Natürlich finden die Großverlage nicht viele freundliche Worte, wenn es um die Selfpublisher-Szene geht. Natürlich versuchen sie diese zu brandmarken, zu stigmatisieren und sie aus ihren Verteilungsmechanismen fernzuhalten, wo sie nur können. Sie sind Konkurrenz! Durch sie werden ihre Gewinne geschmälert. Und darum geht es heutzutage den Großverlagen leider ausschließlich: Um Geld! Die Tage, an denen das Buch noch ein Kulturgut war, scheinen passé. Damals hieß es noch: Lesen bildet! Ein Spruch, den man heutzutage gar nicht mehr hört. Damals gab es noch Bildungsbürger die sich – zugegeben ein wenig spießig und elitär verhaltend – mit Büchern und ihren Werten befaßten. Heutzutage kümmert dies nur noch eine fast schon verschwindend kleine Minderheit. Bücher scheinen mehr und mehr eine Konsumware, statt ein tragender Bestandteil unserer Kultur zu sein. Kleines Beispiel: Mir fallen dutzende Autoren ein, die nach dem 2.Weltkrieg für Kunst und Kultur standen und die in aller Munde waren. Brecht, Tucholsky, Mann und Kästner – um spontan ein paar aus den Ärmeln zu schütteln – kennt nun wirklich ein jeder, der sich irgendwie gebildet nennen will. Und heute? Spätestens nach dem Tod von Günter Grass fällt es schwer, auch nur einen Autoren zu nennen, auf den obiges zutrifft. Wie gesagt: Bücher sollen den großen Verlagshäusern Geld bringen. Auf innere Werte wird dabei eher wenig Rücksicht genommen. Ich habe sogar das Gefühl, daß sie als störender Faktor bei der Konsumierbarkeit der Bücher empfunden werden. Und daran wollen Sie den Selfpublishern eine Mitschuld geben? Ernsthaft?

Sie wissen schon, daß dies ein schleichender Prozeß ist, der nun schon viele, viele Jahre anhält. Warum kam denn nach Günter Grass keine weitere Autorenriege, die für Kunst und Kultur steht nach oben? Deutschland, Land der Dichter und Denker, wo sind deine Dichter und Denker hin? Sind sie ausgestorben? Wohl kaum! Sie sind nur nicht mehr so gefragt wie früher. Und das ist mehr als schade, waren sie doch stets am politschen und moralisch-ethischen Diskurs unseres Landes beteiligt. Sie fehlen als Wertebringer und auch als – teils leider notwendiger – mahnender moralischer Zeigefinger. In der Öffentlichkeit ist die Literatur zum Nachdenken einer Literatur zum Konsumieren gewichen. Glitzervampire statt Glasperlenspiel. Und diese Schuld scheinen Sie, lieber Herr Tischer, auf den Schultern der Selfpublisher abladen zu wollen. Sie müssen doch selber wissen, daß dieser Gedankengang falsch ist!

Weder für den Twilightboom, noch für das mediale Interesse an Shades of Grey können die Selfpublisher irgendetwas. Sie können auch nichts dafür, daß sich in den Bestsellerlisten soviel belanglose Konsumware tummelt. (Liebe Leser dieses Artikels, versteht mich bitte nicht falsch: Ich habe nichts gegen reine Unterhaltungsliteratur, sie gab es immer und sie wird es immer geben. Sie erfüllt unbefriedigte Sehnsüchte und Bedürfnisse, daran ist nichts Schlechtes. Es ist weder etwas ehrenrühriges daran, sie zu lesen, noch sie zu schreiben. Was mich mit Sorge erfüllt, ist daß sie mehr und mehr die sogenannte anspruchsvolle Literatur aus dem Bewußtsein unserer Gesellschaft verdrängt hat.)

Finden Sie wirklich, daß die Selfpublisherszene ein Markt für das Minderwertige ist, wie es in einer ihrer Überschriften heißt?
Zugegeben, unter den Selfpublisherwerken findet sich so ziemlich alles. Und wie Theodore Sturgeon so treffend sagte: 90% von allem ist Mist! Sprich: Ja, es findet sich auch viel Mist unter den Werken der Selfpublisher, keine Frage! Und wenn man ungefiltert in diesen Markt schaut und sich einfach per Zufall Bücher herauspickt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß an diesen Mist zu gelangen. Nun aber zu behaupten, daß dort alles Mist sei ist schlichtweg Bullshit! Zumal die gesamte Literaturszene derzeit – wie ich finde – sehr kränkelt und es unheimlich schwer ist ohne ein gewisses Insiderwissen an gute Bücher zu gelangen. Wie gesagt: 90% von allem ist Mist, dies gilt auch für die Publikationen der Großverlage.


Und mal einen Satz zu ihrer These über „Berichte über überstandene Krankheiten, die anderen Mut machen sollten und doch nur langweilten.“ Vielleicht hat sich der Autor mit diesem Buch eine ganze Menge Ballast von der Seele schreiben können. Und vielleicht hat dieses Buch Ihnen (und auch mir) nicht helfen können. Aber stellen Sie sich nur einen Leser vor, bei dem dies anders war. Dem es wirklich half eine sehr schwere Zeit zu überstehen. Ist dieses Buch damit immer noch wertlos? Vorsicht also mit ihrem Werturteil!

Und da Sie ja die Verlagshäusern früherer Zeit so sehr als Gralshüter anpreisen, die uns vor ach so schlechten Büchern bewahrt haben. (Die wir nun alle wegen der Selfpublisherszene lesen müssen.) Ihnen ist schon bewußt, daß ein Erich Maria Remarque weit über 100 Verlage anschreiben mußte, bevor ihm ein Kleinverlag endlich eine Chance gegeben hat und "Im Westen nichts Neues" veröffentlicht wurde, oder? Immer wieder hagelte es Absagen, weil für ein so schweres Kriegsbuch keine Leser zu finden seien. Was wäre uns entgangen, wenn Remarque nicht so hartnäckig gewesen wäre? Auch Rowling mußte kämpfen, bevor „Harry Potter“ endlich erschien. Wer weiß wieviele Perlen der Literatur diese Gatekeeper uns vorenthalten haben. Wenigstens dies kann nun nicht mehr passieren, wenn sich der Autor traut sein Buch selbstzuverlegen. Wobei natürlich – und zugegebenermaßen – die Gefahr besteht, daß dieses Buch in der Schwemme an Büchern untergeht. Aber wenigstens existiert es – wenn auch mehr theoretisch – in der Welt des Buchhandels und ist für jedermann erhältlich.

Auch ihr Vorwurf durch die Selfpublisher-Szene sei es zu einem Raubbau an Preisen und Formaten gekommen, läßt sich auf dem 2. Blick nicht halten.
Zugegeben: Mit der immer noch anhaltenden Selfpublisherschwemme und dem damit einhergehenden Druck aufzufallen, gab es genügend SPler, die ihre Preise viel zu sehr nach unten korrigiert haben. Das stimmt. Aber: Die eBookpreise waren nun einmal wirklich zu hoch angesetzt. Und auch wenn die BilligSPler dem Markt Schaden zugefügt haben sollten, haben sie in letzter Konsequenz die Preise nur auf ein realistisches Maß herunter korrigiert. Aber auch hier muß klar gesagt werden: Es sind einige schwarze Schafe, nicht die gesamte Szene, die so gehandelt hat.

Aha, eine Stärkung der Autoren kennen Sie als Leistung der SPler-Szene an. Soviel Großmut hätte ich Ihnen fast schon nicht mehr zugetraut. Aber auch hier finden Sie ein Haar in der Suppe. Die sogenannten Dienstleisterverlage scheinen Ihnen ein Dorn im Auge zu sein. Ja, diese Verlage gab es vorher nicht. Aber ist diese neue Form des Verlagswesens, bei der man Dienste wie Lektorat, Cover und Buchsatz einfach dazubuchen kann, nicht allemal besser als die alten Druckkostenzuschußverlage mit ihren Mondpreisangeboten?

Und ja: Die Autoren haben insgesamt durch die Spler-Plattformen zu einem neuen Selbstbewußtsein und Selbstverständnis gefunden. Was ist schlecht daran?

Lesernähe, Drogensucht und MAKE! MONEY! FAST!“ Wirklich so sehen Sie die Selfpublisher-Szene?



Erstmal haben Sie ja Recht, die Selfpublishing-Szene hat zu einer ganz neuen Lesernähe geführt. Das zumindest haben Sie richtig erkannt. Als Selfpublisher ist man nicht nur Autor, sondern übernimmt auch so ziemlich jede Verlags- und PR-Entscheidung. Man managed sich quasi selbst. Das führt automatisch dazu, daß sich eine ganz neue Lesernähe aufbaut. Aber was ist schlimm daran, daß der Leser und Fan nun beim finalen Coverdesign mitentscheiden darf? Verstehen Sie mich nicht falsch, diese Fannähe ist durchaus ein zweischneidiges Schwert, aber aus ganz anderen Gründen, als die von Ihnen aufgeführten. Denn Lesernähe aufzubauen geht von der Zeit ab, in der ein „normaler Autor“ am Buch arbeiten würde. Und Zeit, die ein Autor in sein Werk investiert, ist ein wichtiger Qualitätsfaktor. Kein Autor, der was auf sich hält, möchte in der Qualität seines Buches Kompromisse eingehen. Wir alle wollen das Bestmögliche aus unseren Büchern und unseren Ideen herausarbeiten. Und dazu braucht es Zeit, viel Zeit. So viel Spaß es auch macht sein eigener Herr zu sein, sein Buch zu layouten und mit Gimp seine Plakate und sonstigen Grafiken zu erstellen. (Gibtes hier noch irgendjemanden der mein Buchtrailer zu Werke einesgroßen Meisters noch nicht gesehen hat? Alles mit Gimp gemacht,außer der Musik natürlich. Über tausend Einzelbilder. Und dasBeste ist: Bevor ich damit angefangen hatte, wußte ich nichteinmalwirklich, daß ich so etwas kann!) Aber von alledem, was mich vom Schreiben abhält, ist die Nähe zu meinen Lesern etwas Besonderes, Herausstechendes und einfach nur Wunderschönes. Wissen Sie, ich bin wirklich nicht abgehoben und halte mich nicht für etwas besseres, trotz alldem empfinde ich es als großes Privileg belletristischer Autor sein zu dürfen. Eben wegen den Reaktionen der Leser. Haben Sie auch nur die geringste Ahnung, wie toll es ist, wenn man die Menschen gepackt hat? Wenn erwachsene und gestandene Männer plötzlich mit den verträumten Augen eines kleinen Kindes und völlig verzaubert in deiner Lesung sitzen? Wissen Sie wie es ist, wenn es deinen Lesern ein unheimliches Bedürfnis ist, dir zu sagen, wie toll sie dein Buch fanden. Wie sehr es sie bewegt, zum Nachdenken, träumen und Lachen gebracht hat? Wenn deine Leser an dich glauben und für dich Werbung machen? Aus ganz Deutschland zur Buchmesse nach Leipzig reisen – darunter auch Leser die schon mehr als zwanzig Lesungen von dir gesehen haben – nicht wegen der Buchmesse, sondern wegen dir? Das alles sind unheimlich bewegende Momente. Sie haben ja keine Ahnung, wie viele tiefberührende Szenen ich als Autor schon erleben durfte. Das emotionalste Ereignis war sicher, als ich einer schwerkranken Frau mein Buch zukommen ließ und sie sich ständig und immer wieder überschwänglich bedankte. Ich könne ja gar nicht verstehen, was für eine Freude ich ihr damit gemacht hätte. Und Freude sei selten geworden in ihrem von Schmerzen geplagten Leben. Ein paar Tage später war diese Frau tot. Ein merkwürdiges, aber auch irgendwo schönes Gefühl, ihr die letzten Tage ihres Lebens noch ein wenig schöner gemacht zu haben.



Gut, zugegeben, manchmal habe ich zwar ein wenig Angst auf ein Podest gestellt zu werden. So kommt es auf Lesungen immer mal wieder vor, daß der ein oder andere Zuhörer oder Leser anfängt mit mir zu diskutieren und zu philosophieren, als sei ich Balzac persönlich. Ich muß dann innerlich immer ein wenig schmunzeln, halte ich mich doch für einen normal sterblichen Menschen. Gut, ich bin Schriftsteller und habe auch viel Spaß daran, in meinen Werken zu philosophieren, aber deshalb habe ich weder das Leben an sich noch dessen Sinn besser verstanden als irgendjemand sonst auf diesem Planeten. Aber auch dies macht Spaß und auch daran habe ich meine Freude.



Aber bevor wir hier in Sentimentalitäten abschweifen, kommen wir zurück zum eigentlichen Thema: Sie sagen, daß diese Nähe zu den Lesern bei den Selfpublishern zu so etwas wie einer Obsession geworden ist. Bis auf einen verschwindend kleinen Anteil halte ich dies für Unsinn. Ich jedenfalls bin nach diesen Reaktionen nicht süchtig, auch wenn ich viele von ihnen in meinem Herzen bewahre. Nein, für mich sind es wunderschöne Momente, aber ich brauche sie nicht, um ein glückliches und erfülltes Leben führen zu können. Ich würde mich weder dafür verstellen, noch verbiegen. Und auch wenn einige meiner Leser wirklich enge Freunde geworden sind, so müssen sie mich doch nehmen, wie ich bin. Bisher suche ich nicht das Bad in der Menge, sondern versuche, meine Bücher an den Leser zu bringen, da sie mit viel Herzblut geschrieben sind und ich den Lesern mit ihnen Freude bereiten will. Und ich glaube nicht, daß sich dies eines Tages ändern wird. Sie schreiben weiter von den Plagiaten, die stattgefunden haben. Auch da glaube ich nicht, daß es aus einer Sucht nach Lesernähe gekommen ist. Schauen Sie: Der Selfpublishermarkt ist immer noch sehr jung und furchtbar überlaufen. Wenn man hier nicht trommelt und schlägt, dann geht man gnadenlos in der Menge unter. Also macht man auf sein Buch aufmerksam, wo man kann. Man begibt sich in eine Art Hamsterrad, das sich dreht und dreht und dreht und das ständig bedient werden will. Könnte hier noch ein Leser lauern, oder da? Könnte man hier vielleicht nicht noch ein wenig mehr Werbung machen? Die Zeiten in denen man zum Schreiben kommt werden immer seltener. Und ja, die Suchtgefahr ist groß. Ich bin noch früh genug aus diesem Hamsterrad entkommen, unter anderem auch, weil ich eben KEIN Mainstreamautor bin. Ich will Bücher schreiben, die die Menschen lesen, nicht bloß konsumieren. Also bin ich – wie viele meiner Autorenkollegen – einen anderen Weg gegangen. Wir bereisen mehr die Kleinkunstbühnen unserer Region und haben dort Spaß mit unseren Lesern. Inzwischen ist hier ein sehr starkes familäres Verhältnis entstanden. Ich habe sehr viel gute Autoren kennengelernt und ihres Talentes wegen schätzen gelernt. Trotz alledem wundert es mich nicht, daß es nun mehrere Selfpublisher gab, die plagiiert haben. Erstens: Weil es immer schon Plagiate gab, auch in der Verlagswelt. Zweitens: Nun gut, ich kannte diese Autoren zwar nicht, aber ich kann mir vorstellen, was dieser Druck sich bei dieser riesengroßen Masse an Autoren durchzusetzen mit einem anstellen kann. Und da sind nun einmal ein paar Autoren gestrauchelt und haben diesem Druck nachgegeben. Drittens: Bei der Menge an Selfpublishern findet sich immer das ein oder andere schwarze Schaf. Trotz all dem muß klipp und klar festgehalten werden: Dies sind Ausnahmen. Das Gros der Selfpublisher und Hybridautoren hat mit diesen Auswüchsen nichts zu tun und gehört auch nicht mit ihnen in einen Topf geworfen.



Aber all diese Aussagen von Ihnen gehen ja noch, auch wenn Sie die Selfpublisher Szene nur aus einem Blickwinkel heraus und mit einer sehr vorgefertigten Meinung beurteilen. Doch ihre letzte Aussage schießt nun wirklich den Vogel ab. Bei dieser kommen Sie mir schon vor wie ein präpubertäres Kind, das sich Papis Morgenmantel und eine Schaumpfeife geschnappt hat, um dann mit aller Arroganz dieser Welt den Literaturpapst spielen zu dürfen! In der Selfpublisherszene finde sich also keine Kunst? Die sei nur im Literaturbetrieb der Verlage zu finden? Ihre Literaturwebseite soll ja schon mehrere Preise gewonnen haben. Sind Sie nun auf der Jagd nach einem weiteren? Die goldene Narrenkappe etwa? Oder wollen Sie nur den verknöcherten Mist der ewig gestrigen nachplappern? Gut, ich bin schon länger kein reiner Selfpublisher mehr und muß mit diesem (ich zitiere aus ihrem Artikel) „schrecklichen Wort des Hybridautoren“ belegt werden. Trotzalldem geht mir die arrogante Haltung, mit der Sie dies von sich geben, gehörig gegen den Strich! Damit beleidigen Sie einige der Autoren, mit denen ich so gerne, bei Vernissagen, in Museen oder auch auf den Kleinkunst-Bühnen dieser Region auftrete. Sind unter ihnen doch auch einige Selfpublisher zu finden. Sie mögen vielleicht nicht das machen, was Sie unter Kunst verstehen, so schmieren sie keine Scheiße an die Wände, um gegen die Unterdrückung ihres Vaters zu protestieren, oder machen sonst irgendwelche Pseudoaktionen, die diesen merkwürdigen Kunstbetrieb von heute bedienen würden, aber zu behaupten, sie seien keine Künstler, das ist herablassend und beleidigend. Oder wollen Sie sagen, Sie hätten Kunst in Gänze verstanden, wo es bis heute keine abschließende und allumfassende Definition des Wortes Kunst gibt? Und außerdem beleidigen Sie meine Leser, die mir schon die Treue gehalten haben und zu mir gestanden haben, als ich noch ein Selfpublisher war, wenn Sie behaupten, daß in der SPler-Szene nur und ausschließlich Unterhaltung zu finden sei. Ich selbst lege es zwar nicht darauf an, unbedingt „Kunst“ zu verbrechen, sondern schreibe Bücher aus diversen Gründen. Damit von mir Spuren bleiben, wenn ich nicht mehr bin. Nicht für die Welt, sondern für meine Liebsten, die einfach ein Buch aufschlagen müssen, um dort Worte vorzufinden, in die ich meine Seele gelegt habe. Ich schreibe Bücher, da es für mich selbst immer weniger Bücher in der Literaturszene gibt, die mir gefallen. Dies gilt es zu ändern. Und ich schreibe Bücher, weil die Geschichten und Worte in meinem Kopf irgendwann einfach raus und zu Papier gebracht werden müssen, sonst würde mein Hirn sicherlich irgendwann einfach explodieren. Aber ich schreibe eigentlich keine Bücher, um Kunst zu machen. Ich habe es anfangs mal versucht, aber da kam nur Murks raus, also lasse ich das. Trotz alledem empfinden meine Leser meine Bücher als Kunst. Und Ihnen das zu verwehren, erinnert an ein kleines bockiges Kind, das sich – mit den Fäusten trommelnd – auf den Boden schmeißt und schreit: „Nein, das ist keine Kunst!“ Aber ich bin ja eh nur ein Autor von „Adjektivgetränkter kitschigster Fantasy mit vorhersehbaren phrasengetriebenen Plots“, was ist meine Meinung schon wert? Auch wenn ich mich frage, was Sie mit diesem Satz aus ihrem Artikel eigentlich erreichen wollen. Mir alter Adjektivschleuder Konkurrenz machen, oder einfach nur aufzeigen, daß Sie voller Vorurteile stecken? Jetzt bin ich ja mal gespannt, ob Sie die Chuzpe besitzen, sich in die Niederungen des Blogs eines ehemaligen Selfpublisheres zu begeben und zu meinem Brief Stellung beziehen. Wollen Sie mich vielleicht sogar attackieren, Angriffspunkte habe ich Ihnen – durch meine Offenheit – ja mehr als genug gegeben. Ich jedenfalls bin auf Ihre Antwort gespannt!



Mit einem freundlichen „Ei wo isser denn?“
Ihr Bernd Badura

Montag, 22. Februar 2016

Plagiate – Jeder Autor schreibt doch ab

Ist ja auch logisch oder? Schließlich gibt es doch eh nichts Neues mehr! Jedes Buch ist so oder so ähnlich schon mal dagewesen! Neue Inovationen in der Literaturszene sind schon lange passé! Warum dann also nicht gleich abschreiben?

Meine Meinung dazu: Falsch! FALSCH! Falsch! Ganz falsch und alles falsch!


1. Klar, wenn man einmal die unzählige Liste an Literatur seit Anbeginn der Zeit betrachtet, zu der täglich noch unzählige Bücher dazukommen, dann kann man schon den Eindruck gewinnen, das es jedes Buch schon einmal gegeben hat. Bei genauerer Betrachtung aber, wird man feststellen, daß sich Literatur weiter und weiter und immer weiter entwickelt hat. Nicht nur die Sprache hat sich entwickelt, sondern auch die Themen mit denen sich Menschen beschäftigen, scheinen sich im Kern zwar immer um die gleichen urmenschlichen Dinge zu drehen, aus ihnen spricht aber trotzdem immer ein gewisser und einmaliger Zeitgeist.
Der olle Goethe zum Beispiel hat viele tolle Sachen geschrieben! Doch! Ganz ehrlich! Ich mag vieles (nicht alles) was er geschrieben hat. Einiges von ihm ist sogar ziemlich grandios und absolut genial. Er hätte aber niemals einen Science Fiction Roman alla Jules Verne zustande gebracht. Mit Goethe wären wir niemals 2.000 Meilen unter dem Meer abgetaucht. Und Jules Verne? Gut der ist zwar in einem seiner Geschichten zum Mond gereist, aber SiFi, die das heute tut, sieht ganz anders aus als damals. 
Zumeist wesentlich technischer, aber auch oftmals psychologischer, denn es gibt heutzutage genug Science-Fiction-Literatur, die die Auswirkungen eines solchen Weltraumabenteuers und die damit einhergehende Einsamkeit auf die menschliche Psyche behandelt. Ganz anders noch, als Mitte der 70iger Jahre des letzten Jahrhunderts, in dem so ein Weltraumabenteuer eben genau das war:
Ein Abenteuer mit einem Wunderding, daß sich Raumschiff nannte. Und heute? Nun ganz plötzlich hat sich die Science Fiction wieder verändert, und es kam das auf, was wir unter Cyberpunk kennen. Plötzlich waren Computer, Internet und virtuelle Realitäten im Fokus der Autoren, Dinge die früher noch völlig undenkbar gewesen wären. Merkt ihr die stetige Weiterentwicklung?
Genug über Science Fiction, auch wenn ich als großer Phantastik-Nerd auch riesen Fan dieses Genres bin und mich stundenlang darüber auslassen könnte. Kommen wir nun lieber zum nächsten Punkt:


2. Jeder Mensch ist einmalig!
 Du!
 Ich!
 Wirklich jeder!
Jeder hat seinen eigenen Hintergrund, seine eigenen Erfahrungen und Abenteuer erlebt. Klar jeder Mensch hatte seine Kindheit, wurde zum Erwachsenen etc. p.p., dieser Weg ist vorgezeichnet und doch verläuft er für jeden äußerst individuell, deshalb sind wir auch alles Individuen. (Welch Erkentniss! Man stelle sich vor: Alles Individuen!)
Deshalb schreibt auch jeder Autor anders, selbst wenn er die gleiche Geschichte erzählt. Einen Krimi zum Beispiel: Mann erschießt Frau. Du kannst schon die Tat auf tausend und eine Art erzählen, und dann bleiben dir nochmals tausend andere Wege eine komplette Geschichte darum zu spinnen. Ist das Motiv der Tat wichtig? Oder soll man es ganz weglassen? Ist es eine Action.Geschichte oder ein psychologisches Ding? Soll er mit der Tat durchkommen? Soll er gefaßt werden? Und wenn ja: Von wem? Scheinbar die gleiche Geschichte gliedert sich in immer und immer weiteren Varianten auf, bis diese Bücher schließlich völlig unterschiedlich sind. 
Also ihr lieben Autorenkollegen, schreibt stets euer eigenes Buch, mit euren eigenen tollen Ideen und Einfällen. Kommt mir ja nicht auf die Idee abzuschreiben und zu plagiieren – zumal dies nichts weiter als geistiger Diebstahl und Betrug ist – sorgt dafür, daß eure Bücher genauso wunderbar und einmalig seid, wie ihr selbst.

Wie ihr seht: Es ist doch nicht alles schon dagewesen auch wenn jedes Buch seine Einflüsse hat, die man meist auch nachvollziehen kann, so ist ein wirkliches Plagiat trotz alledem noch etwas ganz, ganz anderes. Es ist eben geistiger Diebstahl, weil der Autor sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, die Ideen eines anderen Autoren zu etwas anderem und seinem eigenen zu machen und weil dieser Autor die Öffentlichkeit betrügt und sich mit fremden Federn schmückt.

Aber wie komme ich gerade jetzt darauf? Nun, derzeit sind Plagiate das heiße Thema in der Autorenszene, nachdem 2 (oder inzwischen auch schon mehreren) mehr oder weniger namenhaften Autoren (ich muß gestehen: Ich kannte sie vorher nicht!) in der Selfpublisher-Szene solche Plagiate nachgewiesen werden konnten, wittert nun so mancher überall Plagiate und schmeißt mit seinen Plagiatvorwürfen nur so um sich. Eigentlich nur eine Frage der Zeit bis es so ziemlich jeden Autoren – ja auch mich – getroffen hat. Und vielleicht ist da ja sogar etwas dran. Ja, ich muß gestehen: Ich habe Worte verwendet, die auch von anderen Autoren verwendet wurden. Das Wort "nicht" zum Beispiel kommt in meinen Werken vor, und ich glaube ich habe es auch schon einmal beim Geheimrat Goethe gelesen zu haben. Oh mein Gott! Ich habe Goethe plagiiert! Irgendeinen alten Schinken von irgendeinen alten Sack! AHHHH! Ich bin schuldig! Stellt mich an den Pranger und bewerft mich mit ranzigen Radieschen! Oder zumindest mit gelbstichigen Gorgonzola! Ich habe es verdient, ich habe mich an den hohen Göttern der kulturellen Kunst vergangen!

Aber nun mal Spaß beiseite! Würdest du ein bißchen zur Seite rücken Spaß? Wie du magst nicht? Ich kann auch schieben! *ARGHHH!* Oder drücken! *Drüüüück* Verdammt, der Spaß bewegt sich keinen Millimeter. Nun gut, man kann auch ernste Themen mit der richtigen Prise Humor würzen, also weiter im Text:

Nun sind also die ganzen Plagiaten-Jäger unterwegs und versuchen die Szene, von Plagiatoren zu säubern, da sie ja schädlich für den Ruf der ganzen Autorenszene sind. Dann gibt es da wieder die andere Seite, die (vielleicht gar nicht mal so zu Unrecht) eine Hexenjagd wittern und behaupten, daß man Plagiatoren nicht öffentlich an den Pranger stellen darf, zumal die Selfpublisher-Szene ja nicht aus Personen des öffentlichen Interesses besteht. 
Hm, habe ich mich durch meine Autorentätigkeit in eine Person des öffentlichen Interesses verwandelt? Also ich hatte ja schon ein paar Zeitungsartikel, habe in Leipzig ausgestellt und wurde schon von manchen Fremden und Bekannten auf offener Straße auf meine Autorentätigkeit angesprochen. Macht mich das zu einer Person des öffentlichen Interesses? Ich glaube eigentlich nicht, das dem so ist. Zumal ich ja auch meine Person gar nicht so in den Fokus rücken mag und lieber hinter meine Bücher zurücktrete. Finde meine Geschichten nämlich viel interessanter, als mich selbst, aber gut. Zumal diese Frage für diesen Artikel auch eher zweitrangig ist.
Mir geht es vor allen darum, daß ein Plagiat eben nicht nur den Diebstahls geistigen Eigentums darstellt, sondern eben – wenn man damit an die Öffentlichkeit geht – auch einen Betrug an der Öffentlichkeit! Schließlich ist der Plagiator mit seinem Plagiat ja auch in die Öffentlichkeit gegangen und hat sich dort mit diesem Werk geschmückt. Von daher hat die Öffentlichkeit auch definitiv ein Recht darauf, zu erfahren, was für Plagiate so durch den Buchäther kreisen! Allerdings muß auch stichhaltig belegt werden, daß ein solches Plagiat vorliegt. Einfach nur „Plagiat! Plagiat!“ zu schreien und mit dem Finger auf irgendwelche Autoren zu zeigen – wie es derzeit allzu oft geschieht – kann keine Lösung für ein Problem sein, sondern schafft einfach nur neue Probleme. Auch wenn mir durchaus bewußt ist, daß einige Neider in der Autorenszene jeden anderen Autoren am liebsten an den Pranger stellen würden, um, sich so lästige Konkurrenz vom Hals zu halten, erinnert dieses Verhalten doch mehr an Babys, die Schreien: „Mama! Mama! Der böse Onkel da hat mir den Schnuller geklaut!“
Und dann gibt es da noch ein Problem:
Wie gesagt, die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wenn ein Plagiat vorliegt. Wozu die Öffentlichkeit aber kein Recht hat, ist sich zu einem wütenden Lynchmob aus Richter und Henker zusammenzuschließen, sich wie ein Heuschreckenschwarm auf den Autor zu stürzen und ihn im nächsten Shitstorm an den Pranger zu stellen und ihn mit ranzigen Radieschen und gelbstichigen Gorgonzola zu bewerfen!
 Schließlich leben wir hier immer noch in einem Rechtsstaat und auch ein Plagiator hat seine Persönlichkeitsrechte mit seiner Tat (auch im Internet) nicht abgetreten und wird somit auch nicht zum menschlichen Freiwild. Hugh! Ich habe gesprochen! Also behandelt auch ihn mit dem nötigen Respekt, schließlich ist niemand von uns frei von Schuld.

+++breaking news+++breaking news+++breaking news+++

Wie unserer Redaktion gerade mitgeteilt wird, hat der Autor Andreas Reinecke bei seinem Buch Nytrax – Außerwählt zum Element“ Ein sehr ähnliches Cover wie der Autor Bernd B. Badura mit „Werke eines großen Meisters“ verwendet!




+++breaking news+++breaking news+++breaking news+++

Was?
Wie?
Wo?
Ich werde plagiiert?
Wer wagt es?
Axo der da!
Hm, ja!
Das Cover sieht meinem wirklich sehr ähnlich! Aber das, was er so schreibt hat mit meinem Buch so überhaupt nichts zu tun, außer das es auch Fantasy ist. Und die Cover sind ja auch deutlich und gut zu unterscheiden. Also kann man nun wirklich nicht von einem Plagiat sprechen...
Ach egal! Was dieser Lynchmob kann, das kann ich schon lange! *grün vor Neid anlauf* *hulkmäßige Muskeln wachsen laß* *„Plagiator! Plagiator!“, ruf* *den Autor mit ranzigen Radieschen und gelbstichigen Gorgonzola bewerf* Nur ich darf Drachen im Cover verwenden! Jawoll! Wißt ihr alle bescheid! Und wer das sonst noch tut, dem wünsche ich den „Heiligen Wurzelsepp“ als Literaturpreis an den Hals! Und euch? Euch wünsche ich auch was:

Kommt mir gut durch die Woche, und nehmt meine ironische Ader am Ende des Artikel ja nicht zu ernst,
Euer Kleckser

Freitag, 5. Februar 2016

Herr Unter

Seht, wie sie froh und munter trubeln,
Gar fröhlich dem Herren Unter jubeln,
Denn dieser doch recht kleine Mann,
Hat so manches nie getan,
Wofür man ihn zu schelten weiß,
Doch das gibt hier gar niemand preis.

Denn nach so manchem Sündenschock,
Braucht die Sünde ihren Bock,
Jede Tat braucht ihren Täter,
Jeder Wahr braucht seinen Heit,
Und zwar jetzt und niemals später,
Ja, so sind die Leute heut!

Mittwoch, 3. Februar 2016

Das war 2015

Was war 2015 für ein Jahr. Neben unheimlich vielen Dingen, die mir im privaten passiert sind, von denen ich hier aber nicht weiter reden will, ist auch unheimlich viel für mich als Autor passiert. Vor allen war es für mich das Jahr der Messen. Aussteller auf der Leipziger Buchmesse, der Role Play Convention (der größten Rollenspielmesse in Europa) und mit Trading-Ausweis auf der Gamescom. Toll! Aber es ist noch lange nicht alles, es ist das Jahr, in dem ich das Buch "Schapo und der Meister von Zetron" herausgebracht habe. Das Jahr, in dem ich mit "Jerry McPartlin - Rebel with a cause" mein erstes Computerspiel geschrieben habe und das Jahr, in dem es meine Bücher in die Regaleder Buchhändler geschafft haben.






Aber nun erstmal der Reihe nach. Einer der ganz, ganz großen Höhepunkte für das Jahr hatte ich schon gleich zu beginn. Ihr könnt euch vorstellen, wie baff ich war, als mir Post aus Leipzig ins Haus flatterte. Mit skeptischen Blick beäugte ich den Brief, öffnete ihn und war völlig baff. Die Leitung der Buchmesse persönlich hat mich eingeladen, dort nicht nur auszustellen, sondern auch zu lesen. Eine Aufforderung, der ich einfach nachgehen mußte. Und Leipzig war herrlich. Ich habe noch nie mit sovielen Leuten Kontakt gehabt, die sich für mein Buch interessieren. Und nicht nur das, viele Leser meines Buches sind, extra um mich zu sehen, aus ganz Deutschland angereist um mich dort zu treffen und zu unterstüzten. Das ist so toll, daß ich immer noch lächeln muß, wenn ich nur daran denke. Danke für diese tolle Erinnerung! Natürlich möchte ich mich auch bei den ganzen wunderbaren Autorenkollegen bedanken, die ich da getroffen habe. Es war mir - wie eigentlich immer - eine große Freude euch zu sehen. Da es für den Jahresrückblick unfair wäre einzelne Namen zu nennen, hülle ich mein Haupt hier mal in schweigen, verweise aber auf meinen großen Leipzigrückblick in diesem Blog.
Etwas bleibendes für die Nachwelt ist dann bei meinem Leipzigabenteuer auch entstanden.Um für auf der Messe ein neues Buch präsentieren zu können. habe ich in Rekordzeit "Schapo und der Meister von Zetron" geschrieben, auf das ich sehr stolz bin und welches meine Leser sehr lieben.




Das nächste Großereignis war dann die Role Play Convention in Köln, wo ich zwar nicht - wie in Leipzig - meinen eigenen Stand hatte, sondern als Mitglied des "Bundesamtes für magische Wesen" ausgestellt habe. Aber auch das hat sehr viel Spaß gemacht, wie schon in Leipzig habe ich viele Prominente und viele nette Menschen getroffen. Danke an Hagen Ulrich und den anderen Mitarbeitern des BafmW. Es war eine tolle Zeit mit euch und mit allen, die mich dort am Stand besucht haben.

Tja und wie gesagt, mein Buch hat es auch in den Buchhandel geschafft. Ein tolles Gefühl, muß ich gestehen. So gibt es das Buch bei Thalia (in Oberhausen) und bei Blohm. Es war richtig schön und toll es dort in den Bücherregalen zu sehen.



2015 war auch das Jahr, in dem ich mein erstes Computerspiel geschrieben habe. "Jerry McPartlin - Rebel with a cause" ein Point and Click Adventure für bluebox interactive. Im Zuge dessen habe ich es dann auch noch auf die GamesCom geschafft. Zwar nicht mit einem Ausstellerausweis, aber immerhin mit einem Traderausweis, mit dem ich auf der Messe Bereiche betreten durfte, die den normalen Messebesuchern verschlossen bleiben. Dort herrscht - logischwerweise - ein ganz anderes Ambiente zu den sehr lauten und vollen Messehallen. Hier kann man - scheinbar weit weg vom sonstigen Rummel - ganz streßfrei die neusten technischen Entwicklungen, wie zum Beispiel die neusten 3-D-Brillen, bestaunen. Am Abend hat es uns dann auf eine Adventureparty verschlagen, wo mit Ron Gilbert, der Autoren als Autor von Spielen wie Monkey Island oder Zack McCracken absolute Spielgeschichte geschrieben hat, einer der großen Helden meiner Kindheit anwesend war. Aber auch Chris Hülsbeck, Boris Schneider, Poki und der Autor von Baphomets Fluch waren mit von der Party. Ein herrliches Erlebnis.




Wie ihr merkt: Für den Autoren Bernd Badura war es ein tolles Jahr, und auch das neue Jahr geht wieder richtig gut los. Aber davon gilt es dann demnächst und im nächsten Jahresrückblick zu berichten.

Dann wollen wir mal schauen, was das Neue Jahr so alles bringt. Ich hoffe es ist viel Gutes für alle von uns dabei. Ich drück uns jedenfalls die Daumen.

Euer,
Kleckser

Sonntag, 31. Januar 2016

Der Kleckser im Radio Archiv


Uff! Das ging ja wirklich schnell. Kaum war die Sendung ausgestrahlt, schon hat die Literaturwerkstatt sie auch schon ins Archiv gepackt. Wer also die Radiosendung verpaßt haben sollte, kann sie hier gerne nachhören.

http://cba.fro.at/306983

Natürlich  lohnt es sich die ganze Sendung zu hören, da Tommi und Ingrid wirklich mit viel Leidenschaft (und teilweise sogar mit verteilten Rollen) lesen, wer aber nicht genug Gedlud hat, dem sei gesagt, daß mein Beitrag bei Minute 11:20 beginnt.
Was sagt ihr? Ich muß gestehen, ich bin schon ganz schön stolz und finde es immer wieder lustig, eine Geschichte gelesen zu hören, die ich nicht selbst eingelesen habe.

Viel Spaß beim Hören und nochmal danke an Tommi und Ingrid für die tolle Sendung.

Euer Kleckser



Freitag, 22. Januar 2016

Der Kleckser im Radio


Na, wenn das Jahr mal nicht gut anfängt.
Ich bin ein wenig platt, muß ich zugeben. Da flattert mir doch eine Mail ins Haus, daß ich Ende des Monats im Radio laufe. Na gut, ich lauf da nicht persönlich durch die Gegend (wär im Radio auch ein wenig schwer nachzuverfolgen, wie ich finde), sondern es wird meine Geschichte "Der Weisheit letzter Schluß" aus Werke eines großen Meisters in der Literaturwerkstatt vorgetragen. Das Ganze fimiert unter der Kategorie Philosophen. Deshalb drück ich mich auch gerade so gekonnt aus. *der Meister des gekonnten Ausdrückens ist* Glaubt es, oder glaubt es nicht, ich habe mir - extra um diesen Post zu schreiben - Schlips und Krawatte angelgt! Höhö! Na gut, nur einen Schlips, die Krawatte hab ich weggelassen, man will ja auch nicht overdressed durch die Gegend flitzen. Ich freue mich jedenfalls riesig und könnte wie ein Flummi auf- und abhüpfen.

Zu hören ist die Sendung im Campus- und Stadtradio St. Pölten am 30. 01. 2016 zwischen 12:00 und 13:00 Uhr.
Wer im Internet mithören möchte kann das hier tun:
http://www.campusradio.at/?page_id=167 
(Sollte aus Zeitgründen mein Beitrag nicht dabei sein, so wird dies in der nächsten Sendung nachgeholt.)

So, nun könnt ihr mir Gesellschaft leisten, während ich glückselig grinsend vor dem Radio hocke und mich auf meinen Beitrag freue.

Die Beiträge im Einzelnen:
Kategorie Live-Hörspiel_drehbuch: Silvia Hunschovsky mit „Amnesie“

Kategorie Dating: Marion Glettner mit „Lüge“

Kategorie Philosophen: Bernd Badura mit "Der Weisheit letzter Schluss"

Kategorie Lilaliebe: Eva Szlezak mit "Plädoyer für die Liebe"

Kategorie Krimmis: Antje Haugg mit "Kufenbewerbung" 

Kategorie Über Kinder: Daniela Noitz mit "Kinder"


Später einmal kann man die Sendung dann im Onlinearchiv nachhören. Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Und ihr wißt bescheid: Ich bin jetzt unter die Philosophen gegangen, also wundert euch nicht, wenn ich nun auf einmal kopflastig daherrede und ihr mit einem Mal einen wahnsinns Respekt vor mir habt.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende,
Euer Kleckser

Montag, 4. Januar 2016

Frohes Neues

Hallo liebe Leser,

ich weiß ich bin ein bissel spät dran, aber ich bin mit einem ganz schönen Brummschädel und auch sonst ein wenig holperig in das neue Jahr gestartet, aber nun bin ich endlich angekommen. Schön, euch auch 2016 auf meinem Blog begrüßen zu dürfen, viele von euch halten mir ja nun schon einige Jahre die Treue, vielen Dank dafür. Dann wollen wir mal hoffen, das 2016 ein richtig tolles Jahr für uns alle wird, was? Und auch ich hab einiges an Projekten in diesem Jahr geplant, mal schauen, was ich davon verwirklicht bekomme, ihr dürft gespannt sein. Demnächst gibt es jedenfalls erstmal meinen Jahresrückblick! 2015 war schließlich ein sehr ereignisreiches Jahr für mich und ich habe viel zu erzählen und vielleicht wollt ihr ja mit mir nochmal in Erinnerungen schwelgen.

Nun wünsche ich euch aber erstmal ein tolles Lesejahr und das ihr so manch eine literarische Perle entdecken mögt. Mal schauen, vielleicht ist ja auch irgendetwas von mir dabei.

Frohes Neues,
Euer Kleckser.

Freitag, 25. Dezember 2015

Frohe Weihnachten

 Eigentlich, ja eigentlich - so scheint es mir - bin ich schon viel zu alt für einen Weihnachtswunschzettel. Aber in diesem Jahr?

Ein Jahr, in dem soviel soziale Kälte, Haß und Wut auf den Straßen herrscht, unser Land keine klaren Worte gegen die schlimmsten Waffen dieser Welt finden kann und Gewalt immer größere Kreise zieht.
In so einer Welt wird man sich doch noch etwas wünschen dürfen, oder?

Foto: Oliver Witenius | Ollis (analoger) PhotoBlog
So wünsch ich mir denn ...

... Ein bißchen Frieden in den Herzen,
    und Liebe die sie wärmt.
    Ein wenig Weisheit in den Hirnen,
    damit des Dummheits Haß mal schweigt.
    Ein bißchen Hoffnung und Verständnis,
    Für die Menschen drumherum.
    Auch ein wenig Freude und Gelächter,
    Fänd ich nun so gar nicht dumm.
    Ein bißchen Liedgut von den Ärzten,
    Mit ein paar Texten zynisch scharf,
    Denn das muß ich hier mal sagen:
    Nicole ist mir dann doch zu brav!

Was soll ich mir denn sonst noch wünschen?
Foto: Oliver Witenius | Ollis (analoger) PhotoBlog
Weltfrieden wär zuviel verlangt.
Drum allen die diese Zeilen lesen:
Frohe Weihnacht und Geschenke,
und das ihr euch darum nicht zankt.

Also: Frohe Weihnachten und kommt in diesen turbulenten Zeiten mal ein wenig zur Ruhe.
Wir sehen uns wohl bald bei meinem Jahresrückblick und dann in alter Frische im neuen Jahr.
Lisa Saur, Printenbuhrg Weihnachtszimmer 2015
Ach ja, für alle die paar mehr Geschenke unter dem Weihnachtsbaum haben wollen, die Sonja vom Buchreisender Blog hat mein Gewinnspiel verlängert, damit all die die noch im Weihnachtsstreß waren daran teilnehmen können. Und ich habe mir überlegt, das ich an alle die an dem Gewinnspiel teilnehmen und alle die sonst noch interessiert sind, ein kleines PDF oder EBook mit ein paar Kurzgeschichten von mir zu verteilen, schließlich ist doch Weihnachten und vielleicht kann ich euch damit eine Freude machen. Also: Wer interesse hat, der meldet sich bei mir. Hier unten als Kommentar, per Mail oder irgendwo per PN, ihr könnt natürlich auch einfach am Gewinnspiel teilnehemen. So, nu aber genug gebrabbelt.

Möget ihr dieses Jahr keine Bekanntschaft mit Knecht Ruprechts Rute gemacht haben,
Euer Kleckser



Mittwoch, 23. Dezember 2015

Das 23. Adventstürchen ist offen.

So kurz vor Weihnachten habe ich noch eine ganz tolle Überraschung für euch:
Sonja stellt mich nämlich auf ihrem Blog "Buchreisender" vor. Hier gehts direkt zum Link: http://buchreisender.de/tintenkleckser/ Für alle die mich kennen (und das ist bei den Lesern meines Blogs ja nun nicht soooo unwahrscheinlich) gibts trotzdem einen Grund vorbeizuschauen, ihr könnt nämlich ein Buch gewinnen.

Viel Spaß beim stöbern und ein frohes Weihnachtsfest wünscht:
Euer Kleckser

Dienstag, 1. Dezember 2015

Der Buchreisenders-Adventskalender


Die Sonja vom Buchreisender hatte eine tolle Idee: Ein Bücherblogger Adventskalender!
Mein Türchen wird auch noch kommen (ganz kurz vor Weihnachten), ihr dürft gespannt sein. Da ich ihre Aktion aber total toll finde, wollte ich euch nun schon einmal darauf hinweisen.
Jeden Tag steckt hinter einem Türchen ein - mit Sicherheit toller - Bücherblog, den es zu entdecken gilt. Ihr dürft gespannt sein. Schaut doch mal vorbei, und wenn ihr schonmal dabei seid, durchforstet doch auch gleich mal Sonjas Bücherblog.

Den Adventskalender findet ihr hier:
http://buchreisender.de/buchreisenders-adventskalender-2015/
Und den Bücherblog (im allgemeinen) hier:
http://buchreisender.de

Samstag, 21. November 2015

Kommen Sie doch her, treten Sie doch ein...

Meine Damen und Herren, scheuen Sie sich nicht, kommen Sie her und nehmen Sie Platz, denn hier gibt es Kopfkino zum Nulltarif.

Freuen Sie sich wenn sich profane Worte in wunderbare Welten verwandeln, lassen Sie Sich von der Magie des Geschriebenen verzaubern und besuchen Sie uns bald wieder.

Freitag, 2. Oktober 2015

Jerry McPartlin - Rebel with a cause


 Das kann nicht alles gewesen sein! Spießig und gewöhnlich - das ist Barnett Springs. Jerry hatte sich das Leben anders vorgestellt! Rockstar - das ist seine Bestimmung! Aber das Schicksal verfolgt scheinbar andere Ziele…
 Nachdem seine Eltern vor vielen Jahren verschwanden, lief eigentlich nichts mehr, wie es sollte. Der Plattenboss Mr. B übernahm die Kontrolle in der Stadt, Jerry´s ehemaliger Jugendfreund Jimmy Lash jaulte aus jedem Radio und mit Luna-Lee, der Besitzerin des örtlichen Diners, wollte es auch nicht so recht klappen.

Barnett Springs verlassen und sein Leben dem Rock´n Roll verschreiben. Das war der Plan. Und genau das hat er vor einiger Zeit versucht in die Tat umzusetzen. Doch nun muss Jerry zurück: Ein Brief, eine Vision, eine Stadt in Angst.

Entdecken Sie mit Jerry das dunkle Geheimnis von Barnett Springs, helfen Sie Jerry die mysteriösen Morde aufzuklären, bevor der zwielichte FBI Agent falsche Schlüsse zieht und beweisen Sie allen, dass Rock´n Roll alles andere als Teufelsmusik ist. Und wer weiß - vielleicht helfen Sie Jerry ja auch, Luna zu beeindrucken.

Ich glaub ich darf ein bissel stolz auf mich sein, ein kleiner Jugendtraum von mir ist in Erfüllung gegangen. Ich durfte Autor eines Computerspiels sein und nicht nur irgendeines Computerspiels sondern eines Point and Click Adventures. Und ja, ich liebe P&Cs! Spätestens seit den alten Lucasfilmgames haben sie definitiv einen Platz in meinem Herzen erobern können. Und nun ist  mit Jerry McPartlin - Rebel with a cause ein Computerspiel erschienen, zudem ich die Story schreiben durfte.

Wie kam es dazu? Vor ein paar Monaten hat mich Marco Dyziek auf FB angeschrieben, er hätte da ein Softwareunternehmen namens bluebox interactive und würde noch Autoren aus der Region suchen, um vielleicht mal ein paar regionale Projekte zu starten. Also bin ich mal zu ihm rübergegangen und hab mir alles angeguckt. Dabei hat sich herausgestellt, dass sie schon seit mehreren Jahren an einem Adventure namens Jerry McPartlin - Rebel with a cause arbeiten, das aber storymäßig gerade ein wenig ins stocken geraten ist. Also habe ich mich als Point and Clickadventure-Fan der Sache angenommen und in 2 Monaten mal eben die Story völlig umgestrickt und viele neue Rätsel hinzugefügt. Das Ergebnis gibt es nun auf Steam und - ab Oktober - auch auf DVD
zu kaufen. Und ganz ehrlich, ich bin mächtig stolz.

Wenn ihr nun ein wenig neugierig geworden seid und wissen wollt worum es bei Jerry McPartlin eigentlich geht, schaut euch einfach mal die toll gewordenen Let's Plays von CupcakeKatze, Pixelspass oder auch von Maxis Games anschauen:

CupcakeKatze





Pixelspass



Maxis Games






Bin ja echt gespannt, wie euch das Spiel gefällt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim schauen und ein schönes Wochenende.
Euer,
Kleckser

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Die üblichen Abenteuer eines Autors - Das Büchersignieren

Für alle die einen tieferen Einblick in die *öhm* ganz alltäglichen Erlebnisse eines Autors haben möchte, hier mal ein kleiner Ausschnitt aus meinem Chatverlauf:

 Hihi
*geb Nina das buch*
*schaut rein* oooooooh wie lieb! *strahlt übers ganze gesicht* oh das ist soooo toll! *umarmt mich stürmisch* danke danke danke! Du musst Bernd auch ganz doll von mir umarmen, hörst du?
Hihi ich soll dir noch sagen sie kann nicht aufhören zu hyperventilieren und die Signatur anzustarren

Also das mit dem Anstarren ist ja in Ordnung, aber hyperventilieren? Mensch, das is doch nicht gesund! ^^

Sie freut sich halt total ^^

Ich soll dir sagen die Signatur ist wundertoll und sie liebt dieses Buch und wer es haben will muss sie schon umbringen

Naja, ich hoffe doch, daß sie nu nicht jeden umbringt, der sich mein Buch kauft.
Wär nämlich schön, wenn ich irgendwann mal davon leben könnte und das wird nie was, wenn alle meine Fans einen mysteriösen Tod sterben.
Aber schön, wenn ich ihr eine SOLCHE Freude machen konnte.
Freu mich total für sie mit. „wink“-Emoticon

Nein ihr persönliches Buch „grins“-Emoticon
Sie hat sich halb tot gelacht „grin“-Emoticon

Oh Gott, erst bring ich sie zum Hyperventilieren und dann kurz vor den Exitus. Ich muß einen schlechten Einfluß auf die arme Nina haben. ^^

Danke an Nina Schmiedel, daß ich diese Geschichte posten durfte. Und der Dame noch ganz viel Spaß mit meinem Buch.

Ein Autor zu sein ist schon was Tolles.
Zumindest manchmal. Halt immer dann, wenn einem so etwas tolles wiederfährt.

Bis bald einmal,
Euer Kleckser

Freitag, 25. September 2015

Zauberhafte Drachenwelten

„Holde Maiden, stolze Recken, wisset was sich demnächst in Bochum zutragen wird! Drum lasset den Herold nun verkünden von einem Gewandetenabend, mit Musik und viel Gepränge. Und mit Geschichten gar, die magisch euch an fremde Orte führen werden, wisset das ein Zauber auf diesen Abend lieget und eilet herbei, lauschet den Geschichten, höret die Musik der Bardin Anja Biederstaedt und singet mit den Rottenfängern. Lasset euch verführen, um diesem Zauber gewahr zu werden!“


Zauberhafte Drachenwelten, ein Gewandetenabend bei dem die Autoren Angelika Dirksen und Bernd B. Badura mit ihren wundervollen Geschichten zu verführen wissen. Für das Unterhaltungsprogramm sorgt die Bardin Anja Biederstaedt, die musikalisch von der wunderbaren Mittelalterband Rottenfänger unterstützt wird. Dies alles in den „Vier Winden“, einer wundervollen Mittelalter und Rollenspielkneipe, die nicht nur mit herrlichem Ambiente sondern zudem mit vielen besonderen Gaumenfreuden zu überzeugen weiß.

Dies alles für 12€ Eintritt (wer in Gewandung erscheint zahlt nur 10€), am 21 November um 19 Uhr in der Taverne zu den Vier Winden. (Hofsteder Straße 94 in Bochum).

Ich freu mich schon auf euch.

Mittwoch, 23. September 2015

Ein weiteres Mal Danke!

Es ist mal wieder an der Zeit sich bei all meinen Lesern und Rezensenten zu bedanken. Ist ja schon ein wenig her, daß ich eine von den Collagen mit den ganzen Rezensionen gepostet habe. Hier nun eine der weiteren Collagen, die ich ja auch schon in Leipzig vorgestellt habe:

Ich hoffe es gefällt euch und Danke nochmal für all die tolle und positive Resonanz. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was sie mir bedeutet.

Samstag, 29. August 2015

Schenk der Welt ein Lächeln

Hallo liebe Blog-Leser,

nunmal ein kleiner Post ganz anderer Natur, der mir aber dennoch sehr wichtig ist:

Initiative: Schenk der Welt ein Lächeln – Gegen Intoleranz und Vorurteile, für eine schönere Welt
Ist es wieder so weit, daß Haß en vouge ist? Das Toleranz und Menschlichkeit Vorurteilen und blinder, unbegründeter Wut weichen müssen?
Diesen Trend beobachte ich nun schon länger mit Sorge, doch muß ich gestehen: Die Vorkomnisse der letzten Tage haben mich wütend gemacht und aufgewühlt. Ich finde die Zeit für mich als Künstler – ja eigentlich für alle Künstler – ist einmal wieder gekommen um aufzustehen und klare Kante zu zeigen.
Und auch wenn das Motto „Schenk der Welt ein Lächeln“ auf den ersten Blick, nicht nach einem „sich dagegen auflehnen“ klingen mag, so soll es genau dies sein. Aber eben auf eine positive Weise. Es soll zeigen für welche Werte wir (als Gesellschaft, als Künstler und als Menschen) stehen ohne dabei mit Schaum vor dem Mund durch die Gegend zu rennen und mit Pöbeleien um uns zu werfen. mal ganz ehrlich: Nur weil sich derzeit einige, sehr extreme Menschen wie Neandertaler benehmen, müssen wir es ihnen doch nicht gleich tun und die Keule auspacken, oder? Wollen wir nicht viel lieber mit unseren, charmanten Waffen "kämpfen"? Laßt uns dem Haß, den Vorurteilen und der Intoleranz doch mit guten Argumenten und einem Lächeln begegnen. Denn wie meinte der Kabaretist und Schauspieler Werner Finck damals so schön: „Ein Lächeln ist die charmanteste Art seinem Gegner die Zähne zu zeigen!“ Außerdem ist es nicht die Aufgabe von uns Künstlern, diese Welt bunter, schöner und toleranter zu machen. Mißstände dieser Welt aufzuzeigen, dem grauen Alltag Farbe zu verleihen und der Ernsthaftigkeit der Realität mit einem Lächeln entgegenzutreten?
Deshalb seid ihr alle aufgerufen ein großes Kunstprojekt mit mir zu starten, gegen Intoleranz und Vorurteile, für eine bessere und schönere Welt. Laßt uns das tuen, wozu wir Künstler da sind, laßt uns der Welt ein Lächeln schenken.
 
Wer nun mehr zu diesem neuen Projekt von mir erfahren möchte, der schaue doch auf meinem neuen Blog vorbei:
 
Viel Spaß, bei Stöbern,
Euer Kleckser

Freitag, 28. August 2015

Bewegte Bilder der II Teil

So, nun habe ich auch den II. Teil des Leipzig-Videos fertig. *Schweiß von Stirn abwisch* Puh! Es ist endlich geschafft!
Und ja: Ich weiß, das in beiden Videos der Ton nicht der allerbeste ist. Die Kamera hat bei der Aufnahme nicht mit dem Ton aus den Lautsprechern verstanden und ich habe ihn in einen noch viel schlechteren Zustand bekommen. Nachdem ich hart daran gearbeitet habe, hört er sich nun schon wesentlich besser an. Leider bin ich aber kein Profi. Ich hoffe ihr habt ein wenig Verständnis dafür und laßt euch den Spaß beim Schauen nicht nehmen. Hier nun also das Video:




Ich wünsche euch ein tolles Wochenende,
Euer Kleckser

Sonntag, 23. August 2015

Die Leipzig Lesung Teil I - Bewegte Bilder für die Massen

Uff, ich habe es geschafft!
Nach viel Blut Schweiß und Tränen (naja gut, das ist jetzt übertrieben), habe ich endlich dem Video meiner Leipzig Lesung eine leicht verbesserte Tonspur verpassen können.

Und ich dachte mir: Ein guter Grund um die Stille mal zu durchbrechen und ein Lebenszeichen von sich zu geben, also bitteschön, der erste von zwei Teilen meiner Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2015:


Alle die dabei waren können nun also nochmals in Erinnerungen schwelgen, jene die nicht dabei waren kriegen nun auch mal was zu schauen, und sei es nur um sich über meine blöden Verplapperer (ich war während der Lesung arg nervös) lustig zu machen.

Danke nochmal an alle, die aus ganz Deutschland angereist sind mich zu sehen. Das so viele Leute gekommen sind um mich zu treffen, macht mich immer noch sehr stolz (und na gut: ich bin auch ein wenig gerührt). Ich hab schon die tollsten Fans der Welt! Dankeschön!

So und nun hoffe ich, daß ich bald wieder von mir hören lasse und wünsche euch ein schönes Restwochenende (oder wahlweise einen guten Start in die Woche)!

Dienstag, 2. Juni 2015

Drachensturm im Buchhandel

++++++breaking News++++++breaking News++++++++breaking News+++++

Meine Damen und Herren, wegen aktuellen Ereignissen, verschiebt sich das derzeitige Programm um ein paar Stunden. Es wird um vorsicht gebeten, denn in mehreren Buchhandlungen Oberhausens treiben Drachen ihr Unwesen. Natürlich können wir jeden verstehen, der nun - neugierig geworden - sich diese faszinierenden Tiere einmal aus der Nähe anschauen möchte, doch ist zur Vorsicht geraten. Sollten diese Tiere nicht mit dem nötigen Respekt behandelt werden, so könnten sie den Laden verwüsten, oder ihn gar in ein flammendes Inferno verwandeln. Also nähern Sie sich diesen Tieren mit Respekt. Wer nun die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen will, ein solches Tier nach Hause zu nehmen, dem sei dazu geraten die hiesigen Verkäufer zu fragen. Sollten Sie den Eindruck erwecken, diesem Tiere würdig zu sein, so werden Ihnen die Buchhändler gerne ein Exemplar für zu Hause überantworten. Wir hoffen, das nun kein Sensationstourismus zu diesen Orten stattfindet. Doch könnten wir auch sehr gut verstehen, wenn diese Läden nun zu Pilgerstätten für all die jeinige wird, die noch nicht verlernt haben, an die Wunder dieser Welt zu glauben. Unten stehend finden Sie die betroffenen Buchhanldungen:


Drachen bei Thalia
Thalia, Filiale: Marktstraße 51, 46045 Oberhausen
Drachen in den Regalen von Blohm

Blohm, im Berocenter: Concordiastraße 32, 46049 Oberhausen

Demnächst, so wurde mir berichtet, soll sich auch ein Drache im Schaufenster von Blohm häuslich einrichten, ich werde euch auf den Laufenden halten.


Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die Woche.
Man liest sich,
Euer Kleckser

Sonntag, 24. Mai 2015

Die Leipziger Buchmesse 2015 Teil III

Leipzig - Teil III

So, da mich nun schon mehrere meiner Leser auf den Samstag angesprochen haben, will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier nun der Report vom Samstag, den wirklich schönsten Tag der Leipziger Buchmesse:

Lisa und Wolfgang  beim Verteilen von Flyern
Ich muß zugeben, ich war unheimlich aufgeregt, als es nun auf den Samstag zuging. So aufgeregt, das ich sogar meinen inzwischen schon berühmt gewordenen Magiermantel vergessen habe. Egal, ich hatte ja noch das neugeschneiderte Hemd (siehe erster Leipzig-Report) und auch damit würde ich beim Lesen eine sehr gute Figur machen. Quasi als Ausgleich zum vergessenen Mantel hatte ich an diesem Tag noch Wolfgang dabei, ein sehr alter Freund, der mich nach Leipzig begleitet hat. Überhaupt hatten sich für diesen Tag viele meiner Leser aus ganz Deutschland angekündigt und die meisten haben Wort gehalten. Oliver (aus Wuppertal) hab ich schon am Donnerstag auf der Messe begrüßen dürfen. Er und Lisa (aus Gelsenkirchen) - die sich für diesen Samstag angekündigt hatte - sind wohl meine treusten Leser und so hat es Oliver sich nicht nehmen lassen, seinen Urlaub auf Leipzig zu verschieben. Ich muß sagen: Ich fühle mich deshalb immer noch sehr geehrt. Aber an diesem Tag kam vor dem Oliver noch die Lisa und hat mir an diesem Tag mit dem Wolfgang zusammen geholfen meine Flyer an den (hoffentlich) zukünftigen Leser zu bringen. (Es ist nun genug Zeit vergangen, so daß ich inzwischen sagen kann: Ja, es gab einige Buchkäufe nach der Messe). Vielen Dank euch zweien, für euren tollen Einsatz. Aber auch der Oliver ließ nicht allzuilange auf sich warten und neben ihm auch ein paar andere nette Zeitgenossen, die ich teils schon sehr lange aus dem Internet kenne. Da waren zum Beispiel ein paar - über die Zeit und verschiedenen Blogportale - sehr lieb gewonnene Blogger, wie Lili, das Wetterschaf oder Nobby. Letzterer von Passion aus Fotoblogger, der wirklich tolle Fotos schießt. Und da ich nun eine toller Unterstützung an meinem Stand hatte, konnte ich nun einmal über die Messe laufen. Also, habe ich mir den Nobby geschnappt und wir sind eine Runde über die Messe getingelt, wobei ein paar sehr tolle Fotos von mir entstanden sind, die so toll geworden sind, das sie nicht nur als meine neuen Profilbilder die Runde machen, sondern denen ich zudem noch einen eigenen Blogpost widmen möchte. Demnächst mal - die Tage - denn es gibt derzeit vieles über das ich noch bloggen möchte und auch müßte.

Doch zurück zum Thema:
Nachdem wir nun eine Runde über die Messe gelaufen sind, hat es mich doch wieder zurück zu meinem Stand gezogen. Ich konnte ihn einfach nicht so lange alleine lassen. Außerdem stieg so langsam meine Nervosität, ging es doch so langsam auf meine Lesung zu. Und ja: Manchmal bin ich vor Lesungen auch noch ein bißchen nervös und ganz ab und zu noch ein bißchen mehr. Und heute war ich es halt ein bissel mehr. Also hab ich mich - kurz bevor die Lesung stattfinden sollte - noch mal schnell in einem Bereich nur für Aussteller zurückgezogen und bin in diesem "Backstagebereich" nochmal in mich gegangen. So, ich war bereit, meine Leser waren bereit, nur war da, wo ich lesen sollte (nur ein paar Meter von meinem Stand entfernt) noch eine Poetryslammerin damit beschäftigt ihr Publikum zu unterhalten (und hat dabei gut überzogen). Ich muß gestehen, ich wurde schon ein wenig unruhig. Ich hatte Zuhause schließlich eine Lesung ausgearbeitet, die ziemlich genau meine Leipzig-Lesezeit ausnutzt, was wenn ich die nun nicht mehr zur Verfügung hätte? Gut, daß die Dame am Mischpult mich im Publikum entdeckte, und mir mitgeteilt hat, das ich der letzte Programmpunkt für diesen Tag war und somit alle Zeit der Welt hätte, also auch überziehen dürfe. Gut, das war schonmal beruhigend.

Die Meisterwerkslesung hat begonnen
Magie
Hah! Die Poetryslammerin war endlich fertig und ich konnte die Bühne entern. Von der Lesung gibt es sogar einen Videomittschnitt, da Marcus Sammet so nett war mit seiner Kamera meine Lesung zu filmen. Der Ton ist zwar nicht ganz optimal, aber wenn ihr mögt, dann lade ich euch das gerne hoch und ihr könnt es euch anschauen. Ich jedenfalls hatte einen riesen Spaß auf der Bühne - aber das habe ich ja fast immer - und mußte - da ich ja nun genug Zeit hatte - auch viele Zugaben geben. Unter anderem den "Herrn Rüttelschüttel" (wer Finstermond und Sternenglanz gelesen hat, weiß jetzt genau was ich meine), also die unlesbare Geschichte lesen. Meine Leser hatten ihren Spaß, ich hatte meinen Spaß und alles war gut. Mit einigen von ihnen bin ich dann noch eine Runde über die Leipziger Messe gegangen. Ich war sogar so frech - und ja, davon gibt es auch ein Foto - mich einmal schnell auf das "Blaue Sofa" zu setzen. Dachte mir: Da soll auch mal ein vernünftiger Autor drauf Platz nehmen.

Ach Leute, der Samstag war der absoulte Höhepunkt der Buchmesse. Und es war einfach wahnsinnig schön, euch alle mal persönlich kennenzulernen.

Und ein gefesseltes Publikum
Vom Sonntag gibt es nun nicht mehr soviel zu berichten. Das Messepublikum war meistens schon mehrere Tage auf der Messe unterwegs und war dementsprechend müde. Deshalb hatten die meisten auch keine große Lust mehr sich umzuschauen. Kaum einer wollte noch von mir, oder meinen Kollegen einen Flyer haben oder mit uns ins Gespräch kommen. Und auch an uns Ausstellern ist die Messe nicht ganz spurlos vorbeigegangen. Aber trotzalledem haben wir versucht das Beste daraus zu machen. Für mich war der Sonntag ein Tag des "Inneren Abschiednehmens" von Leipzig. Eine wundervolle Stadt, eine tolle Messe und Eindrücke die mir jetzt noch viele, viele Lächeln über das Gesicht huschen lassen. Zurückgefahren bin ich dann mit meinen Autorenkolegen Anja Bagus und Hope Cavendish. War eine tolle (und auch wenn wir alle 3 schon ziemlich K.O. waren) sehr unterhaltsame Rückfahrt.

Das wars dann, das erste Mal, das die Leipziger Buchmesse Selfpublisher-Autoren eingeladen hat. Und ich durfte dabei sein. Danke Leipzig, für diese große Ehre. Danke an die Organistation der Leipziger Messe und danke an euch alle, die ihr mich toll unterstützt habt, es war einfach wunderschön.





Danke fürs Lesen, wünsch euch noch ein schönes Wochenende,
Euer Kleckser